Max Verstappen: «Liegen immer noch hinter Ferrari, Mercedes und McLaren»
Im Qualifying von Barcelona war Max Verstappen der Fünftschnellste, im Rennen sah er die Zielflagge dann mehr als 40 Sekunden nach Sieger Lewis Hamilton als Vierter. Er weiss, was zu tun ist.
Auch wenn die FIA den Verbrenner von Red Bull Powertrains als stärkstes Triebwerk im Feld ausgemacht hat – auf der Power-Strecke von Barcelona hatte Max Verstappen keine Chance, um den Sieg mitzukämpfen. Der Red Bull Racing-Pilot profitierte im Rennen zwar vom späten Ausfall von WM-Leader Kimi Antonelli und kreuzte die Ziellinie als Vierter. Die Zielflagge sah er aber knapp 40,5 sec nach Sieger Lewis Hamilton.
Danach erklärte der 71-fache GP-Sieger: «Wir lagen einfach auf allen Reifenmischungen etwas daneben. Die Strategie selbst war gut, denn ich hatte die richtigen Reifen am Auto. Die harte Mischung fühlte sich nicht so gut an, aber wir waren auf allen Reifen nicht so schnell unterwegs. Es ist eine Highspeed-Strecke, aber das Tempo war nicht das grosse Problem, nicht mal im Qualifying. Es ist einfach eine Strecke, die die Reifen wirklich fordert und auf der der Reifenabbau hoch ist, und das bereitet uns derzeit noch etwas Mühe.»
Zum Sieg von Lewis Hamilton sagte der 28-Jährige: «Das hat er gut hinbekommen, ich gratuliere. Ich denke, das ist immer ein superspezieller Sieg, auch wenn man so viel gewonnen hat. Ich denke mir, es ist immer etwas Besonderes, wenn man zum ersten Mal mit Ferrari siegt.»
Red Bull Racing-Upgrade nötig
Mit Blick auf die eigene Leistung sagte Verstappen: «Es ist klar, dass wir immer noch hinter Ferrari, Mercedes und McLaren liegen, wir haben das Rennen ja jeweils hinter einem Auto von diesen Teams beendet. Ich glaube, als Team sind wir derzeit immer noch die viertstärkste Kraft, vielleicht ein bisschen besser, aber wir sind immer noch nicht da, wo wir sein wollen. Wir arbeiten aber daran und ich hoffe, dass wir sehr bald etwas mehr Performance finden können.»
«Dazu müssen wir Upgrades ans Auto bringen, denn so läuft es in diesem Jahr, wer ein gutes Upgrade hat, macht Fortschritte. Wir werden auch in den kommenden Rennen nur viertstärkste Kraft sein, es sei den, wir schaffen es, mehr Leistung zu finden. Das werden wir aber nicht nur mit Set-up-Änderungen hinbekommen», mahnte der vierfache Weltmeister.
Und zum bitteren Aus von WM-Leader Antonelli sagte er: «Das gehört zum Rennfahren dazu, ich habe das ja auch schon erlebt. Vielversprechend ist, dass er zuvor wirklich schnell unterwegs gewesen war, und er hatte das Tempo, um seinen Teamkollegen zu überholen. Die Standfestigkeit kann ein Problem sein, leider gehört so etwas einfach dazu.»
Max Verstappen
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