Euro Moto Superbike
Euro Moto Nürburgring: Kevin Orgis wieder solide, aber nicht herausragend
Beim Euro Moto Wochenende am Nürburgring mussten Alt und sein Team tief in die Trickkiste greifen, um einigermaßen über die Runden zu kommen. Die Ausbeute war dann eher dürftig.
Nach dem durchwachsenen Assen-Wochenende dürfte Euro Moto Superbike-Pilot Florian Alt in Sachen Nürburgring schon geahnt haben, was am Nürburgring auf ihn und seine Holzhauer-Crew zukommen würde. Denn beide Strecken sind für die Honda Fireblade Grip freie Zonen. Bei seinem Heimrennen lief es dann entsprechend mühsam für Alt. «Platz 6 und Platz 8», so die magere Ausbeute für den Ex-Meister. «Das Ergebnis ist nicht das, was wir uns gewünscht haben. Trotzdem haben wir mit demselben Material über 13 Sekunden auf das letzte Jahr gefunden und waren im Qualifying 0,6 Sekunden schneller. Wir haben wirklich jedes Fünkchen aus unserer Fireblade herausgequetscht.»
«Es tut uns natürlich allen weh, dem ganzen Team», beschrieb Florian Alt kurz vor dem Start ins zweite Rennen seine Gemütslage und die seiner Mannschaft um Teamchef Jens Holzhauer. «Ganz so hatten wir es nicht erwartet. Nürburgring ist immer schwer für uns, wir haben dieses Wochenende ultrawenig Grip am Hinterrad. Aber sowas gehört zum Rennsport dazu. Wir hoffen, dass wir in Hockenheim wieder ein bisschen mehr Grip haben und die Konkurrenz ein bisschen mehr zum Spielen zu bringen.»
«Dass mein Team bis spät in die Nacht alles gegeben hat, um noch mehr Performance herauszuholen, macht mich stolz», so Alt. «Jetzt heißt es Kopf hoch, weitermachen und nach vorne schauen. Wir nehmen die Erkenntnisse mit, arbeiten weiter und greifen in Hockenheim wieder voll an. Wir wissen, was in uns und unserer Fireblade steckt und genau das wollen wir beim Finale zeigen. Danke an alle Fans bei meinem Heimrennen für eure Unterstützung, die vielen Fotos und die tollen Momente.»
«Hockenheim ist für uns definitiv einfacher», so Alt. «Weil wir mehr Stopp-and-Go haben und der Asphalt ein wenig rauer ist. Und überall, wo halt nicht so rauer Asphalt ist, wie hier am Nürburgring, tun wir uns ultraschwer. Und sorry an meine Fireblade, dass ich sie dieses Wochenende so hart rangenommen habe.»
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