Charles Leclerc (Ferrari/4.): Material wie Hamilton, Geheimtipp für den GP
Ferrari-Star Charles Leclerc schimpfte in Montreal und in Monte Carlo über seine Bremsen. In Spanien wagt der Monegasse ein Experiment – und das scheint erste Früchte zu tragen.
Seit Wochen hat sich der achtfache GP-Sieger Charles Leclerc darüber beklagt, dass er mit den Bremsen nicht zurechtkomme. Ein Grund, wieso sein Stallgefährte Lewis Hamilton 2026 stärker ist als im Jahr davor – seit Japan fährt er mit Bremsscheiben von Carbon Industrie.
In Spanien hat damit auch Charles Leclerc experimentiert, und im ersten Training war er davon angetan. Also blieben diese Scheiben fürs zweite Training im Auto, damit wurde der WM-Zweite von 2022 Viertschnellster, aber das sagt nicht alles – im Dauerlauf war nur Mercedes schneller als Leclerc!
Leclerc über seinen Freitag: «Wir hatten einige Neuheiten im Auto, und ich finde, wir haben einen Schritt nach vorne getan.» Ferrari brachte einen modifizierten Frontflügel nach Katalonien, dazu einen neuen Unterboden, anders geformte Seitenkästen und Modifikationen am Heck.
Leclerc weiter: «Was unsere Konkurrenzfähigkeit angeht, so ist es vielleicht noch ein wenig früh, da zu einem Urteil zu kommen. Wir müssen darauf achten, das Beste aus unseren Möglichkeiten zu machen, und dann sehen wir weiter.»
Schnellster im Dauerlauf oder bei der Renn-Simulation war der Engländer George Russell im Mercedes, mit 1:21,2 min, WM-Leader Antonelli war zwei Zehntel langsamer im Schnitt. Dann schon Leclerc, vor Verstappen und den beiden McLaren von Norris und Piastri.
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