George Russell: Vor diesen Mercedes-Gegnern muss er sich in Acht nehmen
George Russell schaffte es zum Auftakt ins Barcelona-Wochenende eine gute Leistung an den Tag zu legen. Die Tagesbestzeit verpasste er nur knapp. Dennoch äusserte er nach getaner Arbeit eine Warnung.
Für George Russell hat das Formel-1-Wochenende auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya vielversprechend begonnen. Im ersten Training drehte er 27 Runden und war mit 1:16,363 min der Schnellste von allen. In der zweiten Trainingsstunde führte er die Zeitenliste lange an, musste sich am Ende aber Weltmeister Lando Norris geschlagen geben.
Allerdings verpasste er die Tagesbestzeit nur knapp: Der Mercedes-Pilot, der zuletzt bei zwei Grands Prix leer ausgegangen war, blieb auf der 4,657 km langen Strecke mit seiner persönlichen Bestzeit von 1:15,435 min nur neun Tausendstelsekunden über der Tagesbestzeit. Entsprechend positiv fiel seine Tagesbilanz aus.
Russell erklärte: «Das war ein solider Tag. Nach der jüngsten Pechsträhne war es wichtig, das Wochenende mit viel Schwung in Angriff zu nehmen, und genau das ist mir auch gelungen. DAs Auto fühlte sich in beiden Sessions gut an, und was noch wichtiger ist: Es war auch konstant. Das ist auf einer Piste wie dieser besonders entscheidend, da sie die Schwächen eines Fahrzeugs unerbittlich offenlegt.»
Viel Gegenwind von den Mercedes-Gegnern
Dennoch erwartet der 28-Jährige, der auf den dritten WM-Rang abgerutscht ist, kein leichtes Spiel. Mit Blick auf die Kontrahenten betonte er: «Es sieht sehr eng aus. Die McLaren-Piloten waren auf einer Runde sehr stark. Und die längeren Fahrten am Nachmittag haben gezeigt, dass wir uns auch gegen Ferrari und Red Bull Racing auf einen harten Kampf einstellen müssen.»
Russell weiss: «Es gibt noch einige Dinge, an denen wir feilen können. Aber wir haben eine gute Basis, auf der wir aufbauen können. Kleine Veränderungen werden wohl einen grossen Unterschied machen.» Und selbstbewusst fügt er an: «Ich bin zuversichtlich, was das restliche Wochenende angeht.»
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