Entwarnung bei Ferrari: Teamchef Fred Vasseur wieder im Monaco-Fahrerlager
Ferrari-Teamchef Fred Vasseur fehlte am Samstag in Monaco am Kommandostand der Roten - aus gesundheitlichen Gründen. Pünktlich zum Rennen ist er aber wieder ins Fahrerlager zurückgekehrt.
Das ganze Formel-1-Fahrerlager war am Samstagmorgen in Monte Carlo in Sorge, als die Ferrari-Kommunikationsabteilung mitteilte, dass Teamchef Fred Vasseur nach einigen medizinischen Untersuchungen in eine Klinik gebracht wurde, um unter Beobachtung der Ärzte zu bleiben. Einzelheiten gab das Team nicht bekannt, die Mannschaft aus Maranello beschränkte sich auf die nötigsten Informationen, um das Fehlen des Franzosen am Kommandostand zu erklären.
Bald wurde aber klar: Der Zustand des 58-Jährigen war nicht so ernst, dass man sich Sorgen machen musste. Und am Sonntagmorgen war Vasseur auch wieder im Fahrerlager unterwegs, um 9.25 Uhr betrat er wieder die Hospitality der Roten.
Während Vasseurs Abwesenheit hatte dessen Stellvertreter Jérôme D'Ambrosio das Zepter übernommen. Und er hatte bereits am Freitagabend beschwichtigt: «Ich werde da nicht ins Detail gehen, aber Fred ist okay. Er musste ein paar Untersuchungen über sich ergehen lassen, aber er ist wieder in Ordnung.»
Der Belgier, der selbst einst in der Formel 1 unterwegs gewesen war, sprach auch über die Startplätze 3 und 4, die sich Lewis Hamilton und Charles Leclerc gesichert hatten. Er erklärte: «Wir sehen das Ergebnis des Qualifyings mit gemischten Gefühlen. Einerseits ist es ein solides Ergebnis, beide Autos in der zweiten Startreihe zu haben. Andererseits ist es bedauerlich, dass Charles bis zu seinem Mauerkuss in der Tabac-Kurve auf gutem Weg war, weiter vorne zu landen.»
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