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Der Mexikaner wurde gemeinsam mit seinem Teamkollegen Nico Hülkenberg früh für die kommende Formel-1-Saison bestätigt. Während der Deutsche 2017 sicher für Force India fahren wird, ist die Sachlage bei Pérez wesentlich komplizierter.
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Am Hockenheimring hatte Pérez erklärt: "Die Entscheidung ist noch nicht getroffen worden." Und er verriet: "Ich habe das Glück, eine ganze Gruppe von Sponsoren zu haben, die mich unterstützen. Wenn ich das Team wechsle, kommen sie mit mir mit. Deshalb fälle ich diese Entscheidung auch nicht alleine, sondern gemeinsam mit den Leuten, die mich unterstützen." Pérez weiter: "Ich hoffe wirklich, dass die Entscheidung bald gefällt wird, und ich nach der Sommerpause zurückkomme und weiß, wie meine Zukunft aussieht. Das wäre ideal. Aber in diesem Geschäft braucht es manchmal Zeit. Hinzu kommt, dass mein Vertrag nicht so einfach ist, da mit ihm auch die Sponsoren-Verträge abgeschlossen werden müssen. Das dauert länger als bei anderen Fahrern, die sich einfach nur mit ihrem Team einigen müssen."
Bob Fernley, der stellvertretende Teamchef von Force India, ist sich der Situation bewusst, dass es bei Pérez auch auf dessen Sponsoren ankommt. "Es liegt aber an uns, den vierten Platz zu erobern und zu sichern und seine Möglichkeiten zu reduzieren", so Fernley gegenüber f1i.com. Heißt: Sollte Force India vierte Kraft in der Formel 1 werden, würden sich die Optionen für Pérez in Grenzen halten.
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15 Punkte Rückstand hat Force India aktuell auf Williams, und genau mit denen wird Pérez seit Wochen in Verbindung gebracht. Ein Wechsel wäre also entweder keine Verbesserung oder sogar ein Rückschritt für den Mexikaner, die drei Topteams haben ihre Cockpits bereits vergeben.
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"Wir wollen die Wahl so schwierig wie möglich machen, so können wir das tun. Aber wir haben immer gesagt, dass wir glauben, dass er 2017 bei uns sein wird", so Fernley.
Bei Force India ist man aber auch pragmatisch. Sollte Pérez den Rennstall doch verlassen, wäre Platz vier gleichzeitig auch Anreiz für einen geeigneten und gleichwertigen Ersatz. "Es wäre dann nicht schwierig, den Platz zu besetzen", weiß auch Fernley.
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