Die sterblichen Überreste der Formel-1-Legende Juan Manuel Fangio wurden gestern, Freitag, exhumiert. Ein DNS-Test soll Klarheit darüber schaffen, ob der Argentinier Vater zweier unehelicher Söhne war.
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Es war Richter Rodrigo Cataldo, der die Exhumierung der sterblichen Überreste von Juan Manuel Fangio anordnete, um Klarheit in gleich zwei Vaterschaftsklagen zu schaffen. Dieser Anordnung wurde gestern, Freitag, im Friedhof von Bacarce – der Heimatstadt des legendären Rennfahrers – Folge geleistet.
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Oscar Cesar Espinosa ist einer der beiden Männer, die behaupten, Sohn der Rennfahrer-Ikone zu sein. Der 77-jährige Argentinier ist der Sohn von Andrea "Beba" Berruet, die zwanzig Jahre lang mit Fangio liiert war, bevor das Paar sich 1960 trennte. Da Fangio und Berruet nie verheiratet waren, wurde Espinosa nie offiziell als Fangios Sohn anerkannt, ein Umstand, den er jetzt ändern will. Auch die Familie von Rubén Vázquez behauptet, von Fangio abzustammen. Dieser Fall wird in Mar del Plata an einem anderen Gericht verhandelt als jener von Espinosa, der seit 2000 darum kämpft, offiziell als Fangios Sohn anerkannt zu werden. Der mittlerweile 73-jährige Vázquez erklärte gegenüber Reportern, dass es ihm nicht um das Vermögen des fünffachen Weltmeisters gehe: "Ich habe keine monetären Interessen. Ich will nur das Recht zugesprochen bekommen, den Namen Fangio zu tragen."
In den zahlreichen Büchern, teilweise von Fangio autorisiert, war nie von einem Sohn die Rede. Der Formel-1-Pilot, der seinen ersten von fünf Weltmeistertiteln 1951 gewann, starb am 17. Juli 1995 im Alter von 84 Jahren an einer Nierenerkrankung. Er wurde daraufhin in Balcarce, 400 Kilometer südlich von Buenos Aires, begraben.
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