George Russell (Mercedes): «Dann ist das schwer zu akzeptieren»
Nach seinem Podium in Barcelona sprach Mercedes-Pilot George Russell über die schwierigen Momente der aktuellen Formel-1-Saison. Der WM-Dritte: «Es ist hart. Es ist kein einfacher Sport.»
Gefühlt läuft gerade vieles gegen George Russell: Vor der Saison galt der Brite als großer Favorit auf die Fahrer-WM. Nach sieben Rennwochenenden ist der Mercedes-Pilot allerdings nur noch Dritter in der Fahrer-Wertung, obwohl Mercedes derzeit das stärkste Gesamtpaket hat. Neben seinem Teamkollegen Kimi Antonelli, der WM-Leader ist, musste sich Russell inzwischen auch seinem früheren Teamkollegen Lewis Hamilton, der nun bei Ferrari ist, geschlagen geben.
Beim Rennen in Barcelona stand er immerhin wieder auf dem Treppchen (in Montreal war er ausgefallen, in Monaco durch Strafenchaos weit hinten gelandet), wurde allerdings Zweiter hinter Hamilton. Nach dem Rennen wurde er gefragt, wie er als inzwischen gereifter Fahrer (100 GPs mit Mercedes) mit den schwierigen Momenten der Saison umgeht. Er zeigte sich emotional.
George Russell: «Es ist hart»
Russell: «Es ist hart. Es ist kein einfacher Sport. Wir arbeiten an jedem einzelnen Tag unseres Lebens daran, diesen Traum zu verwirklichen. Und wenn dann Dinge, die außerhalb deiner Kontrolle liegen, gegen dich laufen, dann ist das schwer zu akzeptieren. Und wenn die Performance nicht da ist, wo man sie sich erhofft hätte, dann ist das schwer zu akzeptieren.»
Der Brite schlussfolgert: «Wir müssen also jeden einzelnen Tag weiter tief graben, uns daran erinnern, warum wir das tun.»
An den WM-Kampf möchte Russell aber gerade am liebsten gar nicht denken – sagt er zumindest. Der Brite: «Ich denke ehrlicherweise gar nicht an die WM. Ich denke nur darüber nach, das zu kontrollieren, was ich kontrollieren kann. Und ich werde weiterhin versuchen, Druck zu machen.» Nächste Chance dafür: Der Österreich-GP auf dem Red Bull Ring am Wochenende.
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