Fernando Alonso erklärt: Das erhofft er sich vom Aston-Martin-Upgrade
Das Aston Martin Team kämpft seit Saisonstart am Ende des GP-Feldes. Abhilfe soll ein Upgrade schaffen, das bald auf die Strecke kommen soll. Fernando Alonso hat hohe Erwartungen an die Neuerungen.
Der eine Punkt, den Fernando Alonso in Monaco für das Aston Martin Team einfahren konnte, täuscht nicht darüber hinweg, dass sich der Rennstall aus Silverstone knietief in einer Leistungskrise befindet. Das Team von Lawrence Stroll hat in den vergangenen Jahren viel Geld investiert, um die eigene Mannschaft und Infrastruktur zu verstärken. Dennoch fiel der Saisonstart für die Grünen enttäuschend aus.
Alonso profitierte in Monte Carlo von den Strafen der Gegner, und er betonte beim darauffolgenden Rennwochenende in Barcelona, dass er sich diesbezüglich auch nichts vormache. Der 44-Jährige aus Asturien hofft auf das grosse Upgrade, das kurz vor oder nach der Sommerpause kommen soll. Damit will Aston Martin wieder den Anschluss ans Mittelfeld finden – und zwar noch in diesem Jahr.
Anschluss ans Mittelfeld ist das Ziel
Auf die Frage, ob die Neuerungen bereits mit Blick auf 2027 entwickelt wurden, oder ob sich das Team bereits in diesem Jahr Verbesserungen erhofft, erklärte der zweifache Champion am Rande des Circuit de Barcelona-Catalunya: «Nun, wir hoffen sowohl auf das Eine als auch auf das Andere. Es hilft natürlich für 2027, denn wir müssen unsere Situation verbessern, aber die Hoffnung besteht auch, dass wir im zweiten Teil der laufenden Saison einen konkurrenzfähigeren GP-Renner haben werden. Das Ziel lautet, wieder im Mittelfeld mitkämpfen zu können.»
Auch Alonsos Teamkollege Lance Stroll kann es kaum erwarten, bis sich die Situation verbessert. Der Kanadier steht noch ohne Punkte da und belegt den letzten Platz in der WM-Tabelle. Er setzt seine Hoffnungen auf Star-Designer Adrian Newey, den das Team seines Vaters von Red Bull Racing an Bord locken konnte. «Adrian ist der erfolgreichste Mensch in der Formel 1. Deshalb warten alle auf das Upgrade, und die Frage lautet, ob es gut genug ist, um damit wieder an der Spitze mitzukämpfen, wie wir es zuletzt 2023 tun konnten. Die Antwort darauf lautet, dass es das wahrscheinlich nicht tut. Aber es ist ein guter Schritt in die richtige Richtung. Und ich bin mir sicher, dass wir in Zukunft wieder sehr stark sein können.»
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