Das sagt Christian Horner zu den Ferrari-Gerüchten
Aussagen von Ex-Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner über Ferrari hatten vor gut einem Monat für Wirbel gesorgt. Jetzt spricht Horner über die Gerüchte, er könne bei Ferrari einsteigen.
Ende September hatten Aussagen des früheren Red Bull Racing-Teamchefs Christian Horner für Aufsehen gesorgt. Ein Reporter der Times hatte Horner für eine größere Homestory besucht. Thema darin war auch eine mögliche Rückkehr des Briten in die Formel 1. Darin machte Horner klar, dass er in diesem Fall nicht am Kommandostand sein wollte, sondern bei einer Rückkehr in die Königsklasse nur eine Teil-Eigentümerschaft für ihn eine Option sei.
Und dann setzte Horner dem noch ein paar Sätze nach, die für Wirbel sorgten: «In dieser Phase meines Lebens würde es nur ein Team geben, für das ich es akzeptieren würde, nicht an der Eigentümerschaft teilzuhaben (…). Würde ich Ferrari in Betracht ziehen? Ich meine, Ferrari ist die größte Marke in der Formel 1. Es ist der Traum. Und es ist unstrittig der schlafende Riese in der Formel 1.» Zu diesem Zeitpunkt hatte Ferrari sportlich zu kämpfen. Und wie so oft in solchen Situationen wurden in italienischen Medien Gerüchte laut, Ferrari könnte sich von Teamchef Fred Vasseur trennen. Schnell spann sich die Geschichte: Vasseur raus? Horner rein? Kurz darauf stellten sich beide Ferrari-Piloten, Lewis Hamilton und Charles Leclerc, sowie die Konzernspitze von Ferrari klar hinter Vasseur. Nichts da mit Rauswurf.
Horner: Tut mir leid für Fred Vasseur
Jetzt, knapp einen Monat später, verrät Horner bei unseren Kollegen vom britischen Sky seine Sicht der Dinge darauf, wie der Wirbel um Horner als angeblichen Nachfolger von Vasseur bei Ferrari so an Fahrt aufnehmen konnte. Horner sagte: «Ich habe mit Fred nicht darüber gesprochen, aber es tut mir sehr leid für ihn, dass solche Spekulationen aufkamen. Das kam aus einem Interview, das ungefähr einen Monat vor der Veröffentlichung geführt wurde. Und als es dann erschien, passte das zu ein paar Kommentaren, die an der Strecke gemacht worden waren. Es hat sich dann ein wenig verselbstständigt.»
Horner wollte respektvoll gegenüber Ferrari sein
Horner stellte klar: «Ich wollte respektvoll gegenüber Ferrari sein, indem ich sage, dass das Team anders ist als andere Teams. Es hat ein anderes Standing im Sport. Da ich selbst einmal ein starkes Team geleitet habe und weiß, welche Aufmerksamkeit das mit sich bringt... Für Fred tat es mir leid, dass es tatsächlich so viel Aufmerksamkeit und so viel Berichterstattung ausgelöst hat zu einer Zeit, in der sie offensichtlich eine etwas schwierige Phase durchmachten.»
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