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Cadillac: Bei Heim-GP in der Formel 1 in Austin mit US-Boy am Steuer
Beim F1-GP der USA in Austin wird im ersten freien Training US-Pilot Colton Herta für Cadillac fahren. Es ist sein viertes Rookie-Training. Der IndyCar-Star kennt die Rennstrecke in Texas bestens.
Heim-Premiere für den US-Neuzugang der Formel 1! Für das vor dieser Saison neu gegründete Cadillac-F1-Team steht am Wochenende in Texas der erste offizielle US-Grand-Prix an – allerdings nicht das erste Rennen auf heimischem Boden. Im Mai wurde ja bereits in Miami gefahren, das aber unter dem Titel Miami-GP. Der offizielle Grand Prix der USA findet diese Woche in Austin/Texas statt. Zum Heim-Rennen hat Cadillac ein kleines Upgradepaket an Unterboden und Kühlsystem dabei – und einen Rookie fürs FP1.
Zu diesem besonderen Anlass darf nämlich wieder ein besonderer Rookie ran: Colton Herta. Der US-Pilot (aktuell hauptberuflich in der Formel 2 unterwegs) übernimmt für das erste freie Training am Freitag für 60 Minuten das Cockpit von Sergio Pérez. Der US-Amerikaner fährt in dieser Saison bei Cadillac alle vier verpflichtenden Trainingssessions für junge Fahrer. Der Ausritt in Austin ist der vierte und damit letzte der Saison. Für diese Freitags-Trainings bekommen die Rennfahrer Punkte auf ihre Superlizenz. An der arbeitet Formel-2-Pilot Colton Herta aktuell noch – auch wenn es für ihn mit einem F1-Einstieg nach aktuellem Punktestand schwierig wird (
Colton Herta kennt Austin gut
Teamchef Marcin Budkowski, der das Amt nach der Sommerpause übernahm, sagte vor dem US-GP in Texas: «Wir freuen uns darauf, Colton am Freitag beim ersten freien Training wieder im Auto zu haben. Colton kennt diese Rennstrecke aus seiner IndyCar-Zeit sehr gut, daher wird sein Feedback wertvoll sein, wenn wir unsere Ausgangsbasis für das Wochenende festlegen.»
Herta kennt den Circuit of the Americas aus der IndyCar-Serie tatsächlich bestens. Er holte in Austin den ersten seiner insgesamt neun Siege in der Serie. Das war 2019. Er gewann damals nicht nur als Rookie, sondern mit 18 Jahren und 359 Tagen auch als jüngster Fahrer in der Geschichte der Rennserie. Nach erfolgreicher Zeit in der US-Serie würde der Amerikaner nun gern sein Glück in der Formel 1 probieren.
Herta über seine Ausfahrt am Freitag: «Es wird etwas ganz Besonderes sein, den MAC-26 vor den amerikanischen Fans auf dem Circuit of the Americas zu fahren. Ich habe großartige Erinnerungen an diese Strecke: Mein erster IndyCar-Sieg hier im Jahr 2019 war ein wichtiger Meilenstein in meiner Karriere, daher fühlt es sich an, als würde sich der Kreis schließen, wenn ich nun auf diesem Kurs in einen F1-Wagen steige.»
Es ist für Herta der vierte Einsatz innerhalb eines F1-Rennwochenendes. Der US-Pilot: «Durch meine bisherigen FP1-Läufe in Barcelona, Budapest und Monza habe ich einen guten Rhythmus mit dem Team gefunden, daher ist mein Ziel für Freitagmorgen klar: das Testprogramm sauber abzuarbeiten, den Ingenieuren dabei zu helfen, gute Daten zum Setup zu sammeln, und das Auto mit nützlichem Feedback an Checo zurückzugeben, um das Team für den Rest des Wochenendes zu unterstützen.» Sergio «Checo» Pérez muss ja für die 60 Minuten zuschauen.
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