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Wie Chloe Jones beim Finale der WorldWCR in Jerez Maria Herrera austrickste
Kawasaki und Garrett Gerloff sind die positive Überraschung der Superbike-WM 2026. Der Texaner kitzelte eine unerwartete Performance aus dem ältesten Motorrad im Feld heraus.
Ducati dominierte die Superbike-WM 2026 mit der neuen V4R wie noch ein Motorrad seit Gründung der seriennahen Weltmeisterschaft im Jahr 1988. Bimota etablierte sich als zweite Kraft, bei vereinzelten Meetings mischte auch BMW im Kampf um Podestplätze mit. Japanische Motorräder sahen wir nur selten an der Spitze mitfahren.
Dass ausgerechnet Kawasaki mit Garrett Gerloff auf Platz 10 der Gesamtwertung für die besten Ergebnisse eines japanischen Fabrikats sorgte, war eine Überraschung. Denn die Basis der ZX-10RR stammt aus 2009, auch wenn es über die Jahre viele Evolutionen gab. Außerdem war der Texaner der einzige Kawasaki-Pilot.
Zum Vergleich: Die Yamaha R1 wurde 2015 in den Markt eingeführt (in der Weltmeisterschaft ab 2016) und es gab vier Werksmotorräder. Als jüngstes Motorrad aus dem Land der aufgehenden Sonne (2020) wurde die Honda CBR1000RR-R von zwei Fahrern eingesetzt.
«Wir hatten definitiv einige Höhen und ein paar Tiefen, aber insgesamt bin ich mit dem gesamten Team und der Kawasaki Ninja ZX-10RR zufrieden», betonte Gerloff. «Ich habe das Gefühl, dass wir das Maximum aus dem Motorrad herausgeholt haben, und mit einem Platz unter den Top-10 in der Meisterschaft bin ich durchaus glücklich. Nächstes Jahr möchte ich auf jeden Fall große Fortschritte machen und stärker zurückkommen, um um bessere Platzierungen zu kämpfen. Wir werden uns in der Saisonpause erholen, hart trainieren und bereit für 2027 zurückkommen.»
Dass mit Jerez eine Rennstrecke das Saisonfinale ausrichtete, auf der Kawasaki Probleme hat, trübte das letzte Bild.
«Ich habe wirklich mein Bestes gegeben und habe das Gefühl, dass mir das Team ein gutes Motorrad zur Verfügung gestellt hat», sagte der 31‑Jährige. «Nach dem Superpole-Qualifying hat mir meine Startposition das Leben wirklich schwer gemacht. Ich habe versucht, ein paar Plätze gutzumachen, aber es war einfach schwierig. Das tut mir für das Team leid.»
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