Charles Leclerc (Ferrari) warnt: «Es ist nicht genug!»
Ferrari bringt ein Upgrade mit zum Formel-1-GP in Austin. Gut so aus Team-Sicht, denn nach dem Rennen in Singapur warnte Scuderia-Pilot Charles Leclerc: Der bislang gemachte Schritt ist nicht genug.
Was ist in dieser Saison noch drin für Ferrari? Lewis Hamilton hat mit derzeit nur neun Punkten Rückstand auf seinen früheren Teamkollegen bei Mercedes, George Russell, noch gute Chancen auf den Vize-WM-Titel in der Fahrerwertung. Und in der Konstrukteurs-WM steht die Scuderia auf einem souveränen zweiten Platz mit etwas über 100 Punkten Vorsprung auf McLaren (die genaue Tabelle finden Sie unten unter dem Artikel).
In den letzten sechs Rennen (wir gehen hier mal von einem Finale mit Katar/Abu Dhabi aus, wie die F1 immer noch offiziell plant) könnte Ferrari Team-WM-Platz 2 absichern – und mit Hamilton die Vize-WM angreifen. Die Roten waren zuletzt in Singapur stark – und bringen neue Teile mit nach Texas, wo am Wochenende gefahren wird.
Ferrari-Pilot Charles Leclerc wurde in Singapur Zweiter hinter Rennsieger Max Verstappen (Red Bull Racing). Damit landete der Ferrari-Pilot vor der Konkurrenz von Mercedes (Kimi Antonelli wurde Dritter) und McLaren (Lando Norris wurde Vierter). Wie sieht also das Kräfteverhältnis unter den Top-Teams aus? Vor dem Singapur-GP hatte Leclerc gesagt, dass Ferrari etwas Tempo auf die Spitze verloren hat. Allerdings landete er ja nun vor Mercedes und McLaren.
Leclerc (Ferrari): Nicht genug!
Leclerc: «Ich empfinde es so, dass es immer noch so ist. Wir haben natürlich ein paar kleinere Neuerungen ans Auto gebracht, die uns vielleicht geholfen haben, einen kleinen Schritt nach vorne zu machen, aber es ist nicht genug. Wir werden bis zum Ende Druck machen und wir haben noch weitere neue Teile, die wir ans Auto bringen werden, damit es hoffentlich auf dem Level ist. Aber wir hatten insgesamt ein gutes Tempo.»
Ferrari mit Upgrade in Austin
Beim nächsten Rennen in Austin wird Ferrari ein größeres Upgrade-Paket mitbringen. Bislang haben unter den Top-4-Teams McLaren und Red Bull Racing die meisten Upgrades gebracht, Mercedes und Ferrari sind in den reinen Upgrade-Mengen ein wenig hinterher. Meist (die Ausnahme war das Sepang-Paket von Mercedes) machten die Teams mit neuen Teilen direkt einen Sprung. Ferrari rüstet auf dem Circuit of the Americas bei Austin nach.
Leclerc hofft auf großen Schritt für Ferrari
Leclerc hatte dazu gesagt: «Letztlich wird das Kräfteverhältnis davon beeinflusst, wer seine Upgrades so schnell wie möglich ans Auto bringen kann. Und wir hoffen, dass wir mit dem nächsten Upgrade in Austin einen größeren Schritt nach vorne machen als die Gegner.»
Das Rennwochenende in Austin eignet sich für die Einführung neuer Teile, weil es (anders als Singapur) ein reguläres Rennwochenende ist, also keinen Sprint gibt, dafür drei freie Trainings, in denen die Teams verschiedene Abstimmungen Probe fahren und jede Menge Daten sammeln können. Bleibt also abzuwarten, ob der Ferrari in Austin dann endlich den eigenen Ansprüchen gerecht wird.
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