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Jerez: Paola Ramos pulverisiert den Pole-Rekord von Maria Herrera
Im Qualifying der Sportbike-WM 2026 in Jerez sicherte sich WM-Leader David Salvador die beste Startposition für den ersten Lauf. Nur Kawasaki und Yamaha in den ersten zwei Reihen.
Das Rennwochenende auf dem Circuito de Jerez ist das Saisonfinale der neuen Sportbike-WM. WM-Führender ist der Spanier David Salvador (Kawasaki), der seinen Aufstieg in die Supersport-WM 2027 bereits unterschrieben hat. Salvador hat nur zwölf Punkte Vorsprung auf seinen Markenkollegen Xavi Artigas. Verläuft alles normal, dürfte der Titel erst am Sonntag im zweiten Lauf vergeben werden.
Phillip Tonn wird im Kove-Team auch in Jerez von Hugo De Cancellis ersetzt. Für den in Cremona schwer gestürzten Loris Veneman springt Roberto Fernandez ein.
Im freien Training am Vormittag sorgte Carter Thompson (Yamaha) in 1:46,905 min mit mir 0,014 sec Vorsprung auf Salvador. Artigas büßte als Fünfter 0,6 sec ein.
Die Superpole um 14:10 Uhr fand bei sommerlichen Bedingungen statt. Die erste ansprechende Rundenzeit fuhr Juan Risueno (Kawasaki) in 1:46,950 min. Wenig später wurde die Session nach einem Kontakt von Fenton Seabright (Triumph) und Jurrie van Crugten (Aprilia) abgebrochen. Der Niederländer stürzte harmlos, doch sein Motorrad blieb nahe der Strecke liegen.
Nach einer kurzen Unterbrechung von 3 min wurde das Qualifying fortgesetzt, doch kurioserweise schwang sich zunächst nur Harrison Dessoy (Triumph) auf sein Motorrad. Seine 32 Kollegen warteten ab, um sofort auf Zeitenjagd zu gehen.
Bei Halbzeit der 25-minütigen Session wurde es allmählich wieder voller. Als erster Top-Pilot unternahm Artigas einen Angriff auf die Bestzeit. Bei noch neun Minuten übernahm der 23-Jährige in 1:46,889 min die Führung der Zeitenliste.
Nur 30 sec später sorgte Salvador für einen Paukenschlag: In 1:45,802 min setzte sich der WM-Leader souverän an die Spitze. Mit 0,7 sec Rückstand folgten Carter Thompson (Yamaha) und Artigas.
Zwei Minuten vor dem Ende waren die Top-3 unverändert. Durch die hohen Temperaturen wurden schnelle Rundenzeiten offenbar schwierig und auch Stürze machen so manche schnelle Runde zunichte – bei noch einer Minute rutschte Seabright aus.
So blieb es bei der Pole für Salvador vor Thompson und Artigas. Damit starten die derzeit auffälligsten Piloten nebeneinander aus der ersten Reihe. Dieselbe Kawasaki-Yamaha-Kawasaki-Zusammensetzung folgt mit Risueno, Marco Gaggo und Antonio Torres in Reihe 2.
Bester Aprilia-Pilot der Startaufstellung ist Matteo Vannucci auf der siebten Position. Ferre Fleerackers qualifizierte sich mit der besten Suzuki als Neunter. Weitere Positionen: Seabright (12./Triumph), Tayo Aksu (13./Honda), Benat Fernandez (24./Kove).
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