Leclerc (Ferrari) nach Crash: «Bremse war Schuld» – Hersteller Brembo baff
Nach seinem Ausfall beim Heim-GP von Monaco hat Charles Leclerc erklärt, die hinteren Bremsen seines Wagens hätten nicht richtig funktioniert. Das erzeugt eine Reaktion von Bremsenhersteller Brembo.
Das Heimrennen in Monte Carlo hat für Ferrari-Ass Charles Leclerc mit einem Einschlag in der letzten Kurve vor Start und Ziel geendet. Wie schon in Kanada hat sich der Monegasse über das Verhalten der Bremsen beschwert. Nun hat der achtfache GP-Sieger den Bremsen die Schuld für seinen Ausfall gegeben.
Leclerc sagte: «Die hinteren Bremsen funktionierten nicht. Ich wusste schon vor dem Neustart, dass sie nicht richtig funktionierten, denn seit dem Einsatz des Safety-Cars hatte ich die Temperaturen im Blick und sie funktionierten buchstäblich nicht.»
«Egal, wie stark ich bremste, die hinteren Bremsen wurden nicht warm und liessen sich nicht mehr reaktivieren, sodass ich absolut nichts tun konnte.»
Leclerc weiter: «Wir haben die Lösung gefunden, aber sie ist noch nicht an meinem Auto verbaut. In Barcelona wird sie es sein.»
Der langjährige Ferrari-Partner Brembo reagierte so auf die Beschuldigungen von Leclerc: «Die Brembo-Gruppe ist zutiefst bestürzt über das, was Charles Leclerc beim Grand Prix von Monaco widerfahren ist, und sehr überrascht über die Äusserungen des Fahrers nach dem Rennen.»
«Das Unternehmen kennt derzeit die Ursachen für die von Charles Leclerc festgestellten Probleme nicht und hält es daher für verfrüht, vor der Analyse der verfügbaren Daten endgültige technische Bewertungen abzugeben.»
«In Fällen wie diesem ist es notwendig, die Telemetriedaten gemeinsam mit den Ingenieuren des Teams zu untersuchen, um die Ursache des Vorfalls genau zu ermitteln.»
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