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Lewis Hamilton/Ferrari: Abstieg wie Daniel Ricciardo?

​Marcin Budkowski macht sich Sorgen. Der 48-jährige Pole, früher Renndirektor des Formel-1-Rennstalls Alpine, befürchtet – Lewis Hamilton könnte in eine Abwärtsspirale geraten wir zuvor Daniel Ricciardo.

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Der Unfall von Lewis Hamilton im Zandvoort-GP hat dem Ferrari-Superstar einen unerwarteten Rekord eingebracht: meiste Grands Prix für Ferrari ohne einen GP-Podestplatz. Diese Schmach musste zuvor Ivan Capelli hinnehmen (14 Einsätze für Ferrari, kein Podest), Lewis steht nun bei 15.

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Gewiss, wir haben nicht vergessen, dass Lewis in China den Sprint von Pole-Position aus gewonnen hat. Umso rätselhafter ist, wieso sich der erfolgreichste Formel-1-Fahrer bei Ferrari so schwertut.

Auch Marcin Budkowski hat sich Gedanken gemacht. Der frühere Renndirektor des Formel-1-Rennstalls Alpine, heute TV-Experte, sagt im Podcast F1 Nation: "Hamilton ist mit seiner eigenen Leistung nicht zufrieden, und ich habe den grössten Respekt vor Lewis, dass er das gegenüber der Presse offen zugibt und sagt: ‚Ich bin mit meiner Fahrweise nicht happy und muss mich verbessern.’"

Der 48-jährige Pole aus Warschau vertieft: "Es ist schwierig, nach einer so langen und erfolgreichen Karriere das Auto und das Team zu wechseln. Ich spüre, er hat immer noch Lust darauf, aber ich frage mich – ist er mental flexibel genug? Ich bin sicher, es ist eher Frustration als Druck, den er sich selbst auferlegt. Er ist einfach nicht zufrieden mit seiner Leistung."

"Das alles erinnert mich an Daniel Ricciardo, mit dem ich bei Renault zusammengearbeitet habe und zu dem ich immer ein sehr gutes Verhältnis hatte. Er war bei Renault wirklich sauschnell und hat viel Talent bewiesen. Sein Elend bei McLaren zu sehen, wie er dort einfach nicht in die Hufe kommt, das war schmerzhaft, ebenso wie seine Rückkehr zu Racing Bulls, die auch nicht wie erhofft verlaufen ist."

"Irgendwann denkt man dann als Fahrer über alles nach. Ein Pilot sollte am Steuer doch Spass haben, alles sollte wie von selber gehen. Doch es kommt der Punkt, stattdessen über jeden Kurveneingang und jeden Kurvenausgang nachzudenken."

"Dieses Auto, also der McLaren damals von Ricciardo, war aus irgendeinem Grund nicht mit Daniels Fahrstil zu verbünden. Er versuchte wirklich intensiv, seinen Fahrstil zu ändern, um sich ans Auto anzupassen, nachdem er versucht hatte, das Auto anders einzustellen, aber das funktionierte nicht."

"Und dann hat Daniel seinen Schmiss eingebüsst, diese unerklärliche Leichtigkeit, dank der ein Fahrer so überirdisch schnell wird. Das Fahren war nicht mehr natürlich. Und als er zu einem anderen Auto wechselte, dem AlphaTauri, konnte er seine natürliche Fahrweise auch nicht zurückgewinnen, weil er über alles viel zu viel nachdachte."

"Ich glaube, Lewis gewöhnt sich noch immer an den Ferrari. Er kann nicht ganz das Maximum aus dem Wagen holen, was Charles regelmässig schafft. Lewis beginnt zu überlegen: ‘Was sollte ich anders machen?’ Und wir reden hier von Lewis Hamilton, der seit bald 20 Jahren in der Formel 1 ist. Wenn ein solcher Pilot anfängt, seinen Fahrstil zu überdenken, dann muss ich mir die Frage stellen: Ist dies der Beginn einer Abwärtsspirale wie bei Daniel?"

"Auf der anderen Seite hat Lewis gar keine Wahl. Er muss das alles hinterfragen, weil es offensichtlich nicht so läuft, wie er es sich vorstellt. Hamilton wirkt etwas ratlos, denn manchmal gelingt ihm guter Speed, meistens nicht."

Dazu kommt gemäss Budkowski: "Der Druck der italienischen Presse und der italienischen Gesellschaft im Allgemeinen ist enorm. Doch ich kann mir nicht vorstellen, dass ihn das aus der Balance bringt. Ich habe vor vielen Jahren bei McLaren ein wenig mit Lewis zusammengearbeitet, da war er noch jung, aber ich kenne ihn nicht so, wie er heute ist. Er hat sich stark weiterentwickelt. Ich kann es mir kaum vorstellen, dass er nachts wach liegt wegen etwas, das in der Correiere della Sera geschrieben worden ist."

"Lewis Hamilton will unbedingt zum Erfolg. Doch das gestaltet sich schwieriger als alle erwartet hatten, und ich glaube, die Frustration wächst auf seiner Seite und wahrscheinlich auch beim Team. Trotzdem – er will, dass das Kapitel mit Ferrari der Höhepunkt seiner Karriere wird. Und er wird alles versuchen, dieses Ziel zu erreichen."

Niederlande-GP, Zandvoort Circuit

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01. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:38:29,849 h

02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +1,271

03. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +3,233

04. George Russell (GB), Mercedes, +5,654

05. Alex Albon (T), Williams, +6,327

06. Oliver Bearman (GB), Haas, +9,044

07. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +9,497

08. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +11,709

09. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +13,597

10. Esteban Ocon (F), Haas, +14,063

11. Franco Colapinto (RA), Alpine, +14,511

12. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +17,063

13. Carlos Sainz (E), Williams, +17,376

14. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +19,725

15. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +21,565

16. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +22,029

17. Pierre Gasly (F), Alpine, +23,629

18. Lando Norris (GB), McLaren +8 Runden *

Out

* wegen Motorschadens ausgeschieden, aber aufgrund der zurückgelegten Distanz gewertet

Charles Leclerc (MC), Ferrari, Kollision mit Antonelli

Lewis Hamilton (GB), Ferrari, Unfall

WM-Stand (nach 15 von 24 Grands Prix und 3 von 6 Sprints)

Fahrer

01. Piastri 309 Punkte

02. Norris 275

03. Verstappen 205

04. Russell 184

05. Leclerc 151

06. Hamilton 109

07. Antonelli 64

08. Albon 64

09. Hülkenberg 37

10. Hadjar 37

11. Stroll 32

12. Alonso 30

13. Ocon 28

14. Gasly 20

15. Lawson 20

16. Bearman 16

17. Sainz 16

18. Bortoleto 14

19. Tsunoda 12

20. Colapinto 0

21. Doohan 0

Konstrukteurspokal

01. McLaren 584 Punkte

02. Ferrari 260

03. Mercedes 248

04. Red Bull Racing 214

05. Williams 80

06. Aston Martin 62

07. Racing Bulls 60

08. Sauber 51

09. Haas 44

10. Alpine 20

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