Max Verstappen (Red Bull Racing) erklärt: Darauf kommt es in Baku an
Max Verstappen (Red Bull Racing) erklärt, was auf dem Baku City Circuit entscheidet: «Es ist ein anspruchsvoller, technischer Straßenkurs, aber es macht Spaß, dort zu fahren.»
Die nächste Herausforderung der Formel 1 hat es in sich: Schon am Samstag (wegen eines Feiertags im Land am Sonntag) findet der Große Preis von Aserbaidschan statt. Max Verstappen geht mit einer guten Bilanz ins Baku-Wochenende – und freut sich auf die Herausforderung.
Verstappen, der im vergangenen Rennen in Spanien Zweiter wurde: «Madrid war ein gutes Ergebnis für uns, und das Team hat hart daran gearbeitet, diesen positiven Schwung mitzunehmen, um sicherzustellen, dass wir die Leistung des Autos in Baku optimal ausschöpfen können. Wir haben in den letzten Rennen einige gute Fortschritte mit dem Auto gemacht und haben hier gute Erinnerungen.» Red Bull Racing ist mit fünf Siegen das erfolgreichste Team in Baku (2x Verstappen, 2x Perez und 1x Ricciardo).
Effizienz und Abtrieb zählen in Baku
Verstappen sagt über den Baku City Circuit: «Die Strecke ist eine Mischung aus langen Geraden, daher braucht man eine gute Effizienz, aber auch genügend Abtrieb, um durch die engen Kurven zu kommen, insbesondere im zweiten Sektor. Es ist ein anspruchsvoller, technischer Straßenkurs, aber es macht Spaß, dort zu fahren.» Verstappen weiß, wovon er spricht: 2022 und zuletzt 2025 gewann er den Aserbaidschan-GP. Im Vorjahr sicherte sich der Niederländer auch die Pole-Position auf dem 6,003 Kilometer langen Stadtkurs.
In Baku sind die Wände immer nah, der Kurs ist ähnlich Hybrid wie der Madring vor zwei Wochen. Die Passage nach dem Start führt auf langen Geraden und in 90-Grad-Kurven durch die Häuserschluchten der aserbaidschanischen Hauptstadt. Hier sind die Geschwindigkeiten hoch und die Wände immer nah. Ab Kurve 7 beginnt die mindestens genauso knifflige Altstadtpassage, in der sich der Kurs durch die engen Gassen vorbei an historischen Mauern führt. An der engsten Passage der Formel 1 in Kurve 8 an der Burg ist die Strecke nur 7,6 Meter breit. Hier endete schon die eine oder andere Session für Fahrer. Dazu kommt herausfordernd hinzu: In Baku ist es meist windig, fürs Rennwochenende sind starke Böen angesagt.
Grund zur Freude für Verstappen: Sein üblicher Teamkollege Isack Hadjar ist wieder dabei. Der Franzose ist nach seiner Handgelenksverletzung wieder fit, gibt in Baku sein Renncomeback nach drei GPs, in denen er von Liam Lawson ersetzt worden war. Verstappen: «Es ist auch toll, dass sich Isack von seiner Verletzung erholt hat und bei diesem Rennen wieder im Auto sitzen wird.»
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