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Max Verstappen zu Imola-Sieg: «Es war nicht einfach»

Das Rennen in Imola konnte Max Verstappen für sich entscheiden. Der Red Bull Racing-Star geriet am Ende unter Druck von Lando Norris, konnte den Sieg aber ins Ziel retten. Auch Charles Leclerc schaffte es aufs Podest.

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In den letzten Runden des Imola-GP wurde es richtig spannend. Zwar konnte – zum Leidwesen der zahlreich erschienenen Tifosi – kein Ferrari-Pilot um den Sieg kämpfen. Doch Polesetter und Leader Max Verstappen geriet zum Schluss unter Druck von Lando Norris, der nur wenige Zehntel nach dem Red Bull Racing-Star ins Ziel kam.

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"Ich musste das ganze Rennen hindurch Vollgas geben, auf den Medium-Reifen waren wir ziemlich stark, auf der harten Mischung war es schwieriger", schilderte der Sieger nach dem Rennen. Und der Niederländer klagte: "Ich rutschte sehr viel rum, in den letzten 10 Runden sah ich Lando näher kommen und es war wirklich nicht einfach, weil ich alles geben musste."

"Wir haben vor dem Qualifying einiges am Auto verändert, deshalb hatten wir zum Start nicht viele Informationen. Vielleicht war es deshalb auf den harten Reifen auch so knifflig. Ich denke, wenn man sich anschaut, wie das Wochenende verlaufen ist, können wir zufrieden sein mit der Pole und dem Sieg", ergänzte Verstappen.

So lief das Rennen:

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Auf der Startaufstellung von Imola reihten sich nur 19 Piloten auf, denn Fernando Alonso nahm das siebte Rennen des Jahres aus der Boxengasse in Angriff. Der zweifache Champion musste dies, weil an seinem Auto nach dem frühen Qualifying-Aus geschraubt wurde. Der Spanier war nur einer von zwei Fahrern, die auf den weichen Reifen ins Rennen gingen, der zweite war Pierre Gasly auf Position 15.

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Auf den harten Reifen fuhren Sergio Pérez, Logan Sargeant und Guanyu Zhou los. Alle anderen Piloten wählten für den ersten Stint die mittelharte Mischung. Polesetter Max Verstappen machte beim Start alles richtig und verteidigte die Führung gegen Lando Norris. Hinter dem Miami-Sieger folgten die Ferrari-Piloten Charles Leclerc und Carlos Sainz. Dahinter folgten Oscar Piastri und George Russell. Hinter dem Mercedes-Piloten war sein Teamkollege Lewis Hamilton unterwegs.

Der siebenfache Champion konnte in der ersten Runde eine Position gewinnen, das Gleiche gelang auch Sergio Pérez. Gleich zwei Plätze nach vorne rücken durfte Nico Hülkenberg hinter ihm. Sein Haas-Teamkollege Kevin Magnussen tat es ihm gleich. Zwei Positionen büssten hingegen die Racing-Bulls-Fahrer Yuki Tsunoda und Daniel Ricciardo ein, je einen Platz verloren die beiden Sauber-Fahrer Valtteri Bottas und Guanyu Zhou.

Alonso, der die ersten Runden auf dem letzten Rang absolvierte, bog in Runde 8 an die Box ab. Alex Albon, Pierre Gasly und Valtteri Bottas taten es ihm gleich. Albon war nach seinem Stopp im Schleichgang unterwegs und funkte, dass die Reifen nicht richtig montiert worden waren. Der Londoner fiel bald ans Ende des Feldes zurück. Danach bog er erneut an die Box ab. Die Regelhüter kündigten eine Untersuchung an, weil das Team unter Verdacht stand, durch den Fehler beim Stopp eine unsichere Situation geschaffen zu haben. Albon wurde schliesslich eine 10-sec-Stop-and-Go-Strafe aufgebrummt.

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Die nächsten, die sich neue Reifen holten, waren die Racing-Bulls-Piloten Daniel Ricciardo und Tsunoda, wobei der Australier als Erster abgefertigt wurde. Mit ganz anderen Problemen kämpfte Alonso, der nach seinem Stopp erklärte, dass die Vorderradbremsen gebrannt hatten. Probleme bekundete auch Pérez, der sich nach der ersten Rivazza-Kurve durchs Kiesbett pflügte, aber Glück im Unglück hatte und weiterfahren konnte.

Nach einem Drittel der Renndistanz führte Verstappen die Wertung mit 6,5 sec Vorsprung vor Norris, dahinter folgten Leclerc, Sainz, Piastri, Hamilton, Russell, Pérez, Stroll und Ocon. Auf den weiteren Positionen waren Magnussen, Zhou, Sargeant, Tsunoda, Hülkenberg, Ricciardo, Gasly, Bottas, Alonso und Albon. Zwei Runden später bog Norris an die Box ab und kam hinter Pérez auf Position 7 wieder auf die Bahn. Auch Piastri wechselte die Reifen, während Norris an Pérez vorbeizog.

Verstappen wechselte in der 25. Runde die Reifen und gab die Führung damit an Leclerc ab. Der Niederländer fiel durch den Stopp hinter dem Ferrari-Duo und Hamilton auf Position 4 zurück. Ferrari reagierte auf den Stopp des Red Bull Racing-Stars und rief eine Runde später Leclerc an die Box. Der zweite Ferrari-Pilot stoppte in Runde 28, auch Hamilton wurde zum Reifenwechsel gerufen, nachdem er einen Ausflug ins Kiesbett unternommen hatte.

In den darauffolgenden Runden klebte der 103-fache GP-Siege an Pérez’ Heck, fand aber vorerst keinen Weg vorbei. In Runde 37 schaffte er es, den Red Bull Racing-Renner zu überholen. Pérez holte sich danach frische Reifen.

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Viele Überholmanöver bekamen die Besucher am Traditionskurs nicht zu sehen, für einige schöne Positionswechsel sorgte Kevin Magnussen, der sich erst Zhou, dann Ocon und Bottas schnappte. Für Albon endete das Rennen vorzeitig, in Runde 54 wurde er von seinem Team angewiesen, das Auto an der Box abzustellen.

In den folgenden Runden verkürzte Norris den Rückstand auf Leader Verstappen zusehends. Am Ende konnte sich der Niederländer über seinen 59. GP-Sieg freuen. Mit ihm durften Norris und Leclerc aufs Podest. Die weiteren Punkteränge belegten Piastri, Sainz, Hamilton, Russell, Pérez, Stroll und Tsunoda. Hülkenberg, Magnussen, Ricciardo, Ocon, Zhou, Gasly, Sargeant, Bottas und Alonso komplettierten die Ergebnisliste, gingen aber leer aus.

Emilia Romagna-GP, Autodromo Enzo e Dino Ferrari

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:25:25,252 h

02. Lando Norris (GB), McLaren, +0,725 sec

03. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +7,916

04. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +14,132

05. Carlos Sainz (E), Ferrari, +22,325

06. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +35,104

07. George Russell (GB), Mercedes, +47,154

08. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, +54,776

09. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1:19,556 min

10. Yuki Tsunoda (J), Racing Bulls, +1 Runde

11. Nico Hülkenberg (D), Haas, +1

12. Kevin Magnussen (DK), Haas, +

13. Daniel Ricciardo (AUS), Racing Bulls, +1

14. Esteban Ocon (F), Alpine, +1

15. Guanyu Zhou (RCH), Sauber, +1

16. Pierre Gasly (F), Alpine, +1

17. Logan Sargeant (USA), Williams, +1

18. Valtteri Bottas (FIN), Sauber, +1

19. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +1

Out

Alex Albon (T), Williams, Aufgabe

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WM-Stand (nach 7 von 24 Grands Prix und 2 von 6 Sprints)

Fahrer

01. Verstappen 161 Punkte

02. Leclerc 113

03. Pérez 107

04. Norris 101

05. Sainz 93

06. Piastri 53

07. Russell 44

08. Hamilton 35

09. Alonso 33

10. Tsunoda 15

11. Stroll 9

12. Oliver Bearman (GB) 6

13. Hülkenberg 6

14. Ricciardo 5

15. Ocon 1

16. Magnussen 1

17. Albon 0

18. Zhou 0

19. Gasly 0

20. Bottas 0

21. Sargeant 0

Konstrukteurspokal

01. Red Bull Racing 268 Punkte

02. Ferrari 206

03. McLaren 154

04. Mercedes 79

05. Aston Martin 42

06. Racing Bulls 20

07. Haas 7

08. Alpine 1

09. Williams 0

10. Sauber 0

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Pos

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Team

Punkte

1

Kimi Antonelli

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

156

2

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

115

3

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

106

4

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

75

5

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

73

6

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

68

7

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

55

8

Pierre Gasly

BWT Alpine Formula One Team

41

9

Isack Hadjar

Oracle Red Bull Racing

34

10

Liam Lawson

Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team

28

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