KTM-Ass Acosta nach Assen-Frust-Samstag: Wenig Fahrzeit, zu viele Fehler
Frust statt Fahrtzeit brachte der MotoGP-Samstag in Assen für KTM-Ass Pedro Acosta. Wie er zum Verbot der Startvorrichtung steht und was er vom Grand-Prix-Sonntag erwartet, verriet er nach dem Sprint.
Pedro Acosta erlebte in Assen einen Samstag zum Vergessen. Einem technischen Defekt im FP2 folgte ein weiterer im Q2. Kaum Vorbereitung und der achte Startplatz waren die Folgen für den Spanier. Der Verlauf des Samstags nagte im Anschluss an das Sprintrennen hörbar am KTM-Piloten: «Es zieht eine Menge Probleme nach sich, wenn man nicht bereit ist für das Rennen.» Eine Neuerung, auf die sich Acosta weniger vorbereiten konnte als die Konkurrenz, war der Start des Motorrads ohne Starthilfe an der Vorderradgabel: Es folgte sein erster Start in der MotoGP ohne das «Hole-Shot-Device» an der Vorderradgabel. Keine positive Veränderung für die Noch-Speerspitze der Munderfinger: «Ich glaube, ohne die Vorrichtung ist der Start noch gefährlicher als davor, denn das Motorrad neigt viel mehr zu Wheelies. Darüber sollte man noch einmal nachdenken.»
Dem Start folgte der Verlust des achten Platzes an Fabio Quartararo. Nach wenigen hundert Metern fegte der Racer aus Murcia durchs Kiesbett und verlor weitere sechs Plätze - er hätte sich an einem Kurveneingang verschätzt. Für den Moto2-Weltmeister von 2023 die logische Folge der fehlenden Gewöhnung an die Bedingungen durch fehlende Fahrtzeit: «Wenn du im FP2 und in der Qualifikation in Summe nur sechs gezeitete Runden fahren kannst, dann gibt es kaum eine Möglichkeit, sich gut vorzubereiten und es passieren Fehler wie meiner.»
In der Folge konnte der Mann mit der Nummer 37 noch sechs Überholmanöver setzen und sah als Neunter die Zielflagge. Ein schwacher Trost für den nun WM-Fünften, denn: «Wir sind auf dieser Strecke weit weg von dem, wo wir sein wollen.» Den Sprint am Samstag hatte der 22-Jährige auf dem neunten Rang beendet, einen weiteren Platz schlechter als seine Startposition.
Auch bedingt durch die
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