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McLaren-Honda und Jenson Button: Ja, nein, vielleicht

SPEEDWEEKipedia: Leser fragen, wir finden die Antwort. Heute: Wieso sagt McLaren-Chef Ron Dennis zur Fahrerpaarung 2016, Alonso und Button würden bleiben, Jenson Button selber sagt aber etwas anderes?

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In loser Reihenfolge gehen wir in Form von "SPEEDWEEKipedia" auf Fragen unserer Leser ein. Dieses Mal will Cora-Maria Lehmann aus Bremen wissen: "Ich bin etwas verwirrt, was die Fahrer von McLaren-Honda im kommenden Jahr betrifft. Hatte Ron Dennis nicht davon gesprochen, dass die heutigen Fahrer bleiben? Wie passt das zu Aussagen von Jenson Button, er wisse noch nicht, ob er 2016 fahren werde?"

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Die Ausgangslage ist so: Fernando Alonso hat einen Dreijahresvertrag ohne Ausstiegsklauseln, fährt also bis zum Ende des Jahres 2017 für McLaren-Honda.

In Sachen Button hat McLaren-Chef Ron Dennis im Rahmen des Silverstone-GP festgehalten: "Jenson Button hat mit McLaren einen Zweijahresvertrag. Daher denken wir auch nicht über die Fahrer nach."

Was Dennis dabei elegant aussen vor liess: McLaren kann auf die Dienste des Formel-1-Champions von 2009 eine Option ziehen – oder eben nicht. Es wäre die 17. GP-Saison für den Engländer.

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Der 15fache GP-Sieger Button präzisiert: "Es ist nicht gegeben, dass ich auch kommendes Jahr hier fahre. Das gibt es immer Optionen überall. Aber wir denken noch nicht an nächstes Jahr. Wir denken an dieses Jahr und daran, wie wir unseren Wagen schneller machen können."

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Möglich für McLaren-Honda – was die Saison 2016 angeht – sind drei Wege: Entweder sie fahren mit den beiden Routiniers Alonso und Button weiter. Das ist die Lösung, welche Honda begrüssen würde, weil Jenson Button in Japan sehr geschätzt wird.

Oder an die Stelle von Button kommt Kevin Magnussen ins Team zurück, der Ende 2014 nach nur einer Saison in McLaren-Diensten (und an der Seite von Jenson) ins zweite Glied zurückrücken musste und nach eigenen Aussagen für kommendes Jahr überhaupt nichts in den Händen hat. Teamchef Ron Dennis hat erklärt, dass er sich aus Magnussens Heimat Dänemark mehr Unterstützung, will heissen: Sponsoren wünscht.

Dritte Variante: Neben Alonso wird der GP2-Seriensieger Stoffel Vandoorne ins Team geholt. Der Belgier hat bewiesen, dass er Formel-1-reif ist.

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Es gilt als wenig wahrscheinlich, dass ein anderer Fahrer als einer dieser drei an die Seite von Fernando Alonso geholt wird.

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mathias.brunner@speedweek.com

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