Aprilia-Pilot Marco Bezzecchi (3.) «wollte auch noch Marc attackieren»
Werksfahrer Marco Bezzecchi sicherte sich im turbulenten MotoGP-Sprint von Sepang als bester Aprilia-Pilot Platz – war mit mit dem geplanten Angriff auf WM-Leader Marc Marquez aber zu spät dran.
Marco Bezzecchi sprang im MotoGP-Sprint auf dem Sepang International Circuit im letzten Moment noch auf Rang 3. Der Aprilia-Werksfahrer fuhr von Startplatz 5 bei teilweise leichtem Regen den Großteil der Distanz auf Position 4. Im Finish konnte Bezzecchi dann seinen Aprilia-Markenkollegen Ai Ogura (Trackhouse) überholen – das erfolgreiche Manöver brachte den 27-jährigen Italiener auf das Podium – und machte Bezzecchi erneut zum Frontmann des Aprilia-Projekts.
Durch den Crash von Leader Alex Marquez war VR46-Schützling Bezzecchi dann in Lauerstellung auf das Podium. «Es war wirklich super, super hart gleich zu Beginn mit vielen intensiven Kämpfen», stellte Bezzecchi fest. «Ich war dann auf Position 5 ganz stabil unterwegs. Ich wusste, dass ich mir noch etwas aufsparen kann, am Ende des Rennens noch was machen kann, und habe mich dafür vorbereitet.»
Die Strategie von «Bez» schien dann auch fast voll aufzugehen. «Dann ist der Regen stärker gekommen, die anderen hatten am Ende Probleme. Ich habe dann auf die Jungs vor mir auch aufgeholt, war näher dran. Ich wollte dann noch Marc attackieren, dafür hat es aber nicht gereicht. Ich war nicht früh genug an ihm dran.»
Bezzecchi konnte dennoch positiv resümieren: «Mit dem Podium bin ich aber sehr zufrieden. Wir müssen uns jetzt schon mit dem GP-Rennen morgen beschäftigen.» Mit den Punkten aus dem Sprint hat Bezzecchi den Abstand auf seinen
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