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Formel 1

Kolumne

Neues Rätsel Racing-Raritäten: Wir dürfen unseren Augen nicht trauen

Beim Rätsel Racing-Raritäten gilt das Motto: Wir dürfen unseren Augen nicht trauen – moderner Helm in altem Auto, aber der Helm passt nicht zum Fahrer. Wer ist das? Wo und wann entstand das Foto?

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Wer ist hier zu sehen? Wo und wann entstand das Bild?
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Foto: Grand Prix Photo
Wer ist hier zu sehen? Wo und wann entstand das Bild?
© Grand Prix Photo

Meist aus dem Archiv unserer Foto-Partner XPB und Grand Prix Photo stellen wir jede Woche ab Dienstag ein kleines Stück Motorsport-Historie vor. Sagen Sie uns, wer zu erkennen ist (Beispiel: Jo Siffert, Monza, 1970) und rätseln Sie um die Ehre mit – zu gewinnen gibt es nichts. Schicken Sie Ihre Lösung an: mathias.brunner@speedweek.com. Einsendeschluss ist jeweils Sonntag der laufenden Woche, um 24.00 Uhr.

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Die Teilnahme ist kostenlos. Teilnahmeberechtigt sind Personen ab 18 Jahren. Mitarbeiter der beteiligten Unternehmen sind ausgeschlossen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die im Rahmen des Rätsels übermittelten Daten werden ausschliesslich zur Durchführung verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Für das neue Rätsel gilt: Wir dürfen unseren Augen nicht trauen, denn hier passt überhaupt nichts zusammen – moderner Helm in altem Auto, aber der Helm passt in diesem Falle gar nicht zum Fahrer.

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Unser Hinweis für die letzte Aufgabe lautete: Dieser Fahrer kämpfte nicht nur auf den GP-Kursen mit schwierigsten Bedingungen, er hatte auch abseits der Rennstrecken mit Hürden zu kämpfen.

Zu sehen war der March 721G-Cosworth von Mike Beuttler im Regen von Monaco 1972, kurz nach einem Dreher.

Hürden überwinden, das war einerseits ein Hinweis auf die Finanzierung der Renneinsätze von Beuttler, andererseits ein Bezug zu seinem Privatleben – Beuttler war homosexuell, was im Fahrerlager damals ein offenes Geheimnis war, aber von den Medien nicht weiter thematisiert wurde. Um den Schein gegen aussen zu wahren, umgab sich Beuttler auf dem Rennplatz gerne mit vollbusigen Schönheiten.

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Michael Simon Brindley Bream Beuttler wurde am 13. April 1940 in Kairo geboren – sein Vater war im Krieg als Offizier der britischen Armee dort stationiert. Er kam spät zum Motorsport, mit 24 Jahren in der Formel Libre. Gegen Ende der 60er Jahre hatte er sich in der Formel 3 eingenistet, 1970 wurde er Meisterschaftsdritter, hinter dem Briten Tony Trimmer und dem Australier Dave Walker.

1971 war Beuttler in der Formel 2 an der Arbeit, er gewann in Vallelunga, fiel aber oft aus und wurde EM-Siebter. Die Leistungen in der Formel 2 überzeugten March-Chef Mike Mosley, Beuttler einen Wagen zu verkaufen.

Beim Sprung in die Königsklasse half ihm eine Reihe von Freunden aus der Börsenszene. Daher auch der etwas quere Team-Name des in Silverstone eingesetzten March: Clarke-Mordaunt-Guthrie Racing.

Ab 1973 hiess das Team Clarke-Mordaunt-Guthrie-Durlacher Racing. Im Fahrerlager wurden die Autos von Mike im Scherz "Stockbroker Special" genannt. Auch der Fahrer hatte seinen Spitznamen weg. Weil Beuttler die Neigung hatte, seinen Gegnern unerwartet die Tür vor der Nase zuzuschmeissen, nannten ihn die anderen Piloten "blocker".

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Nur einmal trat Beuttler für nicht als Privatier an: Als Teil des Werksrennstalls von March in Kanada 1971. Er blieb in der Formel-1-WM ohne Punkte – Rang 7 in Spanien 1973 war sein bestes Ergebnis, damals erhielten aber nur die ersten sechs Fahrer WM-Punkte.

1974 hängte Beuttler seinen Helm an den Nagel, niemand aus der Formel 1 wollte ihn engagieren. Beuttler war zudem von einigen tödlichen Unfällen erschüttert worden (Roger Williamson und François Cevert 1973, Peter Revson Anfang 1974).

Über sein weiteres Leben ist wenig bekannt. Er zog in die USA, Ende Dezember 1988 starb er in Kalifornien, mit nur 48 Jahren. Beuttler ist unseres Wissens der einzige Formel-1-Fahrer, der an AIDS verstorben ist.

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