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Oscar Piastri: So hat sich die Formel 1 seit der Regel-Revolution verändert

Die Formel-1-Stars müssen einige neue Herausforderungen meistern. McLaren-Pilot Oscar Piastri erklärt, was sich in der neuen Ära der Königsklasse geändert hat und gesteht: «Das kostet viel Energie.»

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Die neuen Formel-1-Regeln, die seit dem Start der diesjährigen Saison gelten, haben im und ausserhalb des Fahrerlagers für viel Aufregung gesorgt. Auf der Strecke gibt es deutlich mehr Überholmanöver. Und auch auf die Arbeit hinter den Kulissen wirken sich die neuen Vorgaben aus. Denn in den ersten drei WM-Runden hat sich gezeigt, dass die GP-Stars und ihre Ingenieure ganz neue Herausforderungen meistern müssen. Vor allem das Energie-Management stellt die WM-Teilnehmer vor neue Aufgaben – und diese haben es in sich, wie Oscar Piastri betont.

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Der McLaren-Star sagt über die Arbeit hinter den Kulissen der Königsklasse: «Das kostet viel Energie, denn wir schauen uns nun ganz andere Bereiche als früher an. So versuchen wir beispielsweise, auf einer Qualifying-Runde den richtigen Zeitpunkt zu ermitteln, an dem man Vollgas gibt. Das war früher nie ein Thema für uns. Oder wir befassen uns mit der Frage, in welchem Abschnitt einer Kurvensequenz man wieder aufs Gas geht.»

«Das hängt dann von unterschiedlichen Faktoren ab, wie etwa den Kurvenspeed, die Batterie und die Power. Als Fahrer arbeitest du mit den Ingenieuren, um all diese Elemente zu berücksichtigen. Das mussten wir vorher nie tun, und die Antwort auf die Fragen, die sich stellen, ist nicht offensichtlich», fährt der Australier fort. Es gehe nicht mehr darum, das Auto einfach am Limit zu bewegen, stellt er klar.

Formel-1-Stars müssen viel ausprobieren

«Es ist anstrengend», gesteht der 25-Jährige. «Man bewegt das Auto nicht einfach am Limit und versucht, die Reifen zu spüren und dergleichen. Das sind sehr unmittelbare Dinge, die man gleich spürt, da geht es ums Gefühl. Aber nun müssen wir Verschiedenes ausprobieren und versuchen, uns an das Optimum heranzutasten», schildert Piastri, der nach den ersten drei Rennwochenenden der Saison den sechsten Zwischenrang der WM-Tabelle belegt.

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«Das ist hart und kostet viel Energie, aber es ist das, was den grössten Gewinn bei der Rundenzeit bringt. Deshalb lohnt es sich, diese Energie zu investieren. Die Anpassungen, die nun am Reglement vorgenommen wurden, werden hoffentlich dazu führen, dass wir uns nicht mehr so stark auf diese Dinge konzentrieren müssen», fügt der neunfache GP-Sieger an.

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