Werbung

Werbung

Werbung

Werbung

  1. Start
  2. /

  3. Formelsport
  4. /

  5. Formel 1
  6. /

  7. News

Werbung

Pirelli: Späte Einsicht für die Reifenplatzer

Nur eine von vier Erklärungen fürs Reifendebakel von Silverstone wurde nicht vollständig den Teams in die Schuhe geschoben.

Formel 1

Werbung

TV-Programm

Live

Spa: FP1

FIA Formula One World Championship

17.07.2026 - 13:15

Werbung

Vier Faktoren nannte Formel-1-Alleinausrüster Pirelli, die in Kombination miteinander zum Reifendebakel von Silverstone führten: Niedriger Reifendruck, extremer Radsturz, scharfkantig-hohe Randsteine, Reifen auf der falschen Seite montiert. Die Schaden-Analyse erfreute die Rennställe wenig. Das alles klang so, als hätte Pirelli fast alles richtig gemacht. Leider ist dem nicht so, wie Rennchef Paul Hembery zugibt.

Werbung

Werbung

Der Punkt "Reifen auf der falschen Seite montiert" gehört nämlich fett unterstrichen: Die Erlaubnis dazu hatte Pirelli selber gegeben.

Diese Teilschuld ging in der Silverstone-Analyse ein wenig unter, das stiess den Rennställen sauer auf. Daher präzisiert Paul Hembery nun: "Das geht auf unsere Kappe. Wir haben es den Teams erlaubt, die Hinterreifen auf die falsche Seite zu montieren, das hätten wir nicht tun sollen. Was wir unterschätzt haben – die 2013er Autos sind ein gehöriges Stück schneller als die Renner der letzten Jahre, die Last auf die Reifen hat sich erhöht. Das Umdrehen der Reifen hat eine Schwachstelle erzeugt, die vorher nicht da war. Es gab weitere Gründe für die Reifenschäden, aber die grundsätzliche Schuld liegt bei uns. In Zukunft müssen wir strenger sein."

Wieso wechselten die Teams die Reifen überhaupt? Weil sie herausfanden, dass sie auf diese Weise bis zu zwei Runden länger halten! BBC-Experte Anthony Davidson: "Wir machten das sogar im Kartsport. Du hast einfach mehr aus dem Reifen herausholen können."

Werbung

Werbung

Das ist auf dem Nürburgring bereits umgesetzt: In Zusammenarbeit mit den Regelhütern des Autoverbands FIA sind exakte Vorgaben in Sachen Reifendruck und Radsturz herausgegeben worden.

TV-Programm

Live

Spa: FP1

FIA Formula One World Championship

17.07.2026 - 13:15

Viele SPEEDWEEK-Leser werden sich gefragt haben: Wieso eigentlich der vielzitierte Wechsel in der Reifenschulter von einem Stahlgürtel zurück auf einen Ring aus Kevlar?

Paul Hembery: "Der Stahlgürtel ist in einer bestimmten Richtung angewinkelt, daher die Belastung am falschen Ort durch das Umdrehen. Kevlar ist nicht ganz so steif wie Stahl und führt zu einem weniger heissen Reifen, du erhältst in Sachen Belastung mehr Spielraum."

Und wieso belässt man es nicht einfach bei diesem Hinterreifen? Wieso die Umstellung für Ungarn mit 2012 Konstruktionen und 2013er Mischungen?

Werbung

Werbung

Paul Hembery weiter: "Die Verwindungs-Charakteristik des 2012er Reifens ist anders, das Phänomen der so genannten "standing waves" ist geringer."

Wir sprechen hier vom Effekt beim sich schnell drehenden Rad (siehe Bild), der Reifen beginnt sich an den Rändern zu verformen, vor ein paar Jahren erzeugten entsprechende Fotos eines Bridgestone-Reifens am Ferrari von Michael Schumacher Verblüffung. Das Phänomen ist seit den 50er Jahren bekannt, aber bis heute nicht vollständig physikalisch erklärbar.

Hembery weiter: "Die 2012er Konstruktion ist allen Rennställen wohlbekannt, sie haben tonnenweise Daten darüber. Uns schien das der sinnvollere Weg zu sein als die Anpassung an den 2013er Reifen."

Werbung

Werbung

Schon gesehen?

Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach


Themen

Aktueller Stand

Voller Stand
  1. Fahrer

  2. Konstrukteure

2026202520242023

Pos

Fahrer

Team

Punkte

1

Kimi Antonelli

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

179

2

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

154

3

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

147

4

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

108

5

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

97

6

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

82

7

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

76

8

Isack Hadjar

Oracle Red Bull Racing

52

9

Pierre Gasly

BWT Alpine Formula One Team

42

10

Liam Lawson

Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team

39

Events

Alle Formel 1 Events
  • Vergangen

    Austrian Grand Prix

    Red Bull Ring, Österreich
    26.–28.06.2026
  • Vergangen

    British Grand Prix

    Silverstone Circuit, Great Britain
    03.–05.07.2026
  • Demnächst

    Belgian Grand Prix

    Circuit de Spa-Francorchamps, Belgien
    17.–19.07.2026
  • Hungarian Grand Prix

    Hungaroring, Ungarn
    24.–26.07.2026
  • Dutch Grand Prix

    Circuit Zandvoort, Niederlande
    21.–23.08.2026
  1. Vergangen

    Austrian Grand Prix

    Red Bull Ring, Österreich
    26.–28.06.2026
  2. Vergangen

    British Grand Prix

    Silverstone Circuit, Great Britain
    03.–05.07.2026
  3. Demnächst

    Belgian Grand Prix

    Circuit de Spa-Francorchamps, Belgien
    17.–19.07.2026
  4. Hungarian Grand Prix

    Hungaroring, Ungarn
    24.–26.07.2026
  5. Dutch Grand Prix

    Circuit Zandvoort, Niederlande
    21.–23.08.2026

Formelsport News

Alle News

    Speedweek.com - Der beste Motorsport im Netz

    Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.

    Berichte & Analysen

    Redaktion

    Serien