Red Bull Racing Team: Auftakt in Austin war «schwieriger als erwartet»
Max Verstappen hat bereits vor dem Start des Wochenendes über die Bodenwellen des Circuit of the Americas geklagt. Diese bereiteten seinem Red Bull Racing Team am Trainingsfreitag denn auch Sorgen.
Schon vor dem 18. Formel-1-Rennwochenende der Saison in Austin scherzte Max Verstappen: «Ich werde wohl eine neue Wirbelsäule brauchen.» Damit verwies er auf die berüchtigten Bodenwellen, die das Fahren auf dem ohnehin schon anspruchsvollen Circuit of the Americas noch etwas schwieriger gestalten. Der vierfache Weltmeister bezeichnete die extremen Bodenwellen denn auch als «inakzeptabel.»
Die Bodenwellen sorgten zum Auftakt in die WM-Runde in Austin denn auch für Ernüchterung im Red Bull Racing Team, wie Technikchef Pierre Waché bestätigte: «Unser Set-up ist nicht ganz so steif wie im vergangenen Jahr, aber das Auto tut sich auf den Bodenwellen immer noch schwer und das hat unsere Suche nach der richtigen Fahrzeug-Balance deutlich schwieriger als erwartet gestaltet.»
Verstappen schaffte es im ersten Training dennoch, die zweitschnellste Runde zu drehen. Den Tag schloss er als Drittschnellster ab. Deutlich schwerer tat sich sein Teamkollege Isack Hadjar, der im ersten Training auf Platz 14 landete und am Ende des Tages als Neuntschnellster noch zu den schnellsten Zehn gehörte.
Sorgenfalten für Waché und seine Mannschaft
Die Bodenwellen waren auch nicht das einzige Problem, das die Ingenieure aus Milton Keynes beschäftigte. Waché verriet: «Die grösste Herausforderung an diesem Wochenende besteht darin, den Reifenverschleiss im Renntrimm in den Griff zu bekommen und gleichzeitig sicherzustellen, dass uns die Kompromisse, die wir zugunsten des Renntempos eingehen, im Qualifying nicht zu viel Zeit kosten.»
«Wir hatten im ersten freien Training an Max’ Auto ein Problem mit der Lenkung, das wir jedoch beheben konnten, und im zweiten freien Training konnten wir einige Verbesserungen bei der Abstimmung finden. An beiden Autos gibt es noch viel zu tun, insbesondere an Isacks, aber was das Set-up angeht, sind wir nicht weit von einer guten Lösung entfernt», schilderte der 51-jährige Franzose mit Blick auf seine Schützlinge.
«Angesichts der Highspeed-Kurven im ersten Sektor kann eine zu frühe Überbeanspruchung der Reifen den Rest der Runde beeinträchtigen», weiss der Ingenieur. «Wir konzentrieren uns darauf, unsere Performance in den langsamen Passagen zu verbessern, und auch wenn das Rennen für uns Priorität hat, wollen wir natürlich auch sicherstellen, dass wir im Qualifying die bestmögliche Ausgangslage erzielen», fügte er kämpferisch an.
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