Formel-1-Champion Lando Norris verrät: Was McLaren Kopfzerbrechen bereitet
Formel-1-Weltmeister Lando Norris war beim Auftakt des GP-Wochenendes in Austin zwar der schnellere McLaren-Fahrer, dennoch hatte der Brite nicht viel Grund zur Freude, wie er hinterher berichtete.
Der Trainingsfreitag auf dem Circuit of the Americas begann für Lando Norris mit einer vielversprechenden FP1-Rundenzeit: Der McLaren-Star schaffte es in 1:36,297 min um die texanische Strecke und war damit der Drittschnellste. Die Lücke zur Bestzeit von Ferrari-Ass Charles Leclerc fiel mit fast zweieinhalb Zehntelsekunden aber nicht gerade knapp aus.
Was noch viel schlimmer war: In der zweiten Session vergrösserte sich der Abstand zur Spitze deutlich: Norris war mit 1:36,373 min sogar langsamer als im ersten Training, während die Konkurrenz sich verbessern konnte. Am Ende musste er sich mit der siebtschnellsten Zeit begnügen. Dass sich sein Teamkollege Oscar Piastri in beiden Trainings noch schwerer tat, war kein Trost für den ehrgeizigen Titelverteidiger.
McLaren: Perfekte Performance gefragt
«Es war einfach nur schwierig», seufzte Norris nach getaner Arbeit auf die Frage, wie sich sein Papaya-Renner mit dem jüngsten Upgrade anfühlte. «Ich denke, das Tempo war gar nicht so schlecht, aber wir sind einen Schritt hinter Red Bull Racing und Ferrari, wahrscheinlich liegen wir auch hinter Mercedes, im Vergleich sind wir also ins Hintertreffen geraten», fügte er an.
Und der 13-fache GP-Sieger ergänzte: «Das Auto ist einfach nur schwer zu fahren, und das ist schon seit geraumer Zeit der Fall. Es ist einfach zu knifflig, konstant gute Runden zu drehen. Denn wir müssen perfekt sein, um den Speed herauszukitzeln. Und das geht leider nicht die ganze Zeit, letztlich sind wir einfach nicht schnell genug.»
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