F1-Star Isack Hadjar schlägt Alarm: «Riesenrückschritt» beim Austin-Auftakt
Während Max Verstappen auf dem Circuit of the Americas in beiden Freitagstrainings zu den schnellsten 3 gehörte, lief der Auftakt für seinen Red Bull Racing-Teamkollegen Isack Hadjar nicht nach Plan.
Isack Hadjar war beim Start des 18. Rennwochenendes der Saison in Austin deutlich langsamer unterwegs als sein Teamkollege Max Verstappen. Während der vierfache Weltmeister im ersten Training der Zweitschnellste war und die zweite Session mit der drittschnellsten Runde abschloss, ging der Franzose bei seiner Abstimmung in die falsche Richtung.
Die erste Trainingsstunde beendete er auf Position 14 der Zeitenliste, 1,738 sec fehlten ihm auf die Bestzeit, die Ferrari-Star Charles Leclerc aufgestellt hatte. Auch der Abstand zu seinem Stallgefährten fiel mit mehr als 1,6 sec gross aus. Im zweiten Training konnte er diesen zwar verkürzen – nach 24 Runden belegte er den neunten Platz und war noch 1,120 sec von der Tagesbestzeit entfernt, die Leclerc aufgestellt hatte.
Dennoch war er alles andere als glücklich, als er nach dem Aussteigen vor die TV-Kameras trat, um eine Zwischenbilanz zu ziehen. «Das erste Training war okay, aber im zweiten Training war es nur noch auf den mittelharten Reifen noch in Ordnung. Wir hatten das Auto verändert, und auf den weichen Reifen passte es dann gar nicht mehr für mich.»
Neue Probleme nach Anpassungen vor dem 2. Training
«Es war sehr, sehr schwierig zu fahren», klagte der 22-Jährige. «Deshalb müssen wir einen Weg finden, das Blatt bis zum Qualifying wieder zu wenden. Wir müssen uns zusammensetzen und schauen, was wir unternehmen können, denn wir haben einen Riesenrückschritt gemacht», sprach er daraufhin Klartext.
«Ich dachte, wir würden mit den Anpassungen beim Set-up in die richtige Richtung gehen, doch die Änderungen führten nur zu weiteren Problemen. Das ist schwer zu verstehen», gestand Hadjar auf Nachfrage, tröstete sich aber auch: «Wir können sicherlich noch ein paar Verbesserungen bei der Fahrzeug-Balance erzielen, die uns helfen sollten. Und dafür sind Freitage auch da, damit man verschiedene Sachen ausprobieren und den richtigen Weg finden kann.»
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