Trotz Ferrari-Bestzeit: Fred Vasseur erwartet viel Gegenwind im Qualifying
Der Trainingsfreitag in Austin war ein voller Erfolg für das Ferrari-Team, denn Charles Leclerc war in beiden Trainings der Schnellste. Teamchef Fred Vasseur sagt, warum er dennoch vorsichtig bleibt.
Mit dem Upgrade-Paket, das Ferrari für die WM-Runde in Austin geschnürt hat, sorgte die Scuderia schon vor dem Start des GP-Wochenendes für Diskussionen. Charles Leclerc beschwichtigte die Journalisten, dass der erwartete Fortschritt nicht gross ausfallen würde – und erklärte nach dem Trainingsfreitag, dass sich diese Vermutung bestätigt habe.
Dennoch konnte der Monegasse in den ersten beiden Trainingsstunden jeweils die schnellste Runde drehen. Sein Teamkollege Lewis Hamilton war im ersten Training Sechstschnellster, die zweite Session schloss der siebenfache Champion auf dem vierten Platz ab. Dass ihm mehr als sechs Zehntel auf die Bestmarke seines Stallgefährten fehlten, erklärte der Brite mit der unterschiedlichen Fahrzeug-Abstimmung, die er gewählt hatte.
Teamchef Fred Vasseur sprach von einem guten Start, betonte aber auch gleich: «Es geht sehr, sehr eng zu und her, und ich bin mir nicht sicher, wie viel die Trainingstabellen aussagen, was das Qualifying angeht. Wir müssen uns also einfach weiter auf uns selbst konzentrieren und unsere Arbeit fortsetzen.»
Ferrari-Teamchef Fred Vasseur: Detailarbeit ist gefragt
«Es gibt noch viel über das Auto mit dem neuen Paket zu lernen und wir werden versuchen, uns weiter zu verbessern», mahnte der Ingenieur aus Frankreich. «Es ist noch sehr früh, um ein Urteil über die Neuerungen zu fällen, und wir alle sind nun an einem Punkt, an dem wir Updates bringen, die etwas weniger Zeitgewinn bringen als zum Start der Saison. Wir müssen also an den Details arbeiten, um sicherzustellen, dass wir im Qualifying das Beste herausholen», fuhr er fort.
Im Abschlusstraining rechnet der 58-Jährige mit vielen Konkurrenten. Auf die Frage, ob nur der Sieg das Ziel sein könne, sagte e: «Mal schauen, wie es im Qualifying läuft. Denn sobald du auf dieser Strecke neben die Ideallinie fährst, wird es kniffliger. Ich glaube auch, dass wir fünf oder sechs Autos im Feld haben, die um die Pole mitkämpfen können. Das ist gut für die Formel 1 und für uns ist es gut, dass wir vorne mit dabei sind.»
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