Aus R3 wird R7: Yamaha verpasst dem World-Cup mehr Hubraum und mehr Power
Der R3-Cup ermöglichte über Jahre den günstigen Einstieg in den Rennsport und führte bis an die Schwelle der Weltmeisterschaft. Im Rahmen der Superbike-WM kommt ab 2027 die Yamaha R7 zum Einsatz.
Kein anderer Hersteller hat ein so umfangreiches Förderprogramm etabliert wie Yamaha. Ob On- oder Offroad, das bLUcRU-Projekt ist zu einem festen Bestandteil der Marke geworden und viele der heutigen Piloten haben ihre WM-Karrieren nicht zuletzt dem japanischen Hersteller zu verdanken.
2027 wird ein denkwürdiges Jahr, wenn der bisherige R3-World-Cup nach sechs Jahren eingestampft und durch den R7-World-Cup ersetzt wird. Diese Entwicklung zeichnete sich ab: Weltweit werden bereits R7-Markenpokale ausgefahren und die 300er-Weltmeisterschaft wurde zugunsten der Sportbike-Serie eingestellt. Für die neue Einsteigerkategorie ist die R7 homologiert, allerdings in einer schärferen Version. Am vergangenen Wochenende fuhr Carter Thompson in Jerez im zweiten Lauf zum Sieg.
Der Cup findet wie bisher an sechs Wochenenden im Rahmen der Superbike-WM statt. Die Stationen 2027 sind Assen (16.-18. April), Aragon (21.-23. Mai), Most (4.-6. Juni), Donington Park (9.-11. Juli), Magny-Cours (3.-5. September) und Cremona (24.-26. September) – auf der italienischen Piste findet im April ein offizieller Test statt.
Anmeldungen werden in Kürze entgegengenommen. Interessierte Fahrer können sich unter info@r7worldcup.com in einen Newsletter eintragen lassen. Um die Rennserie möglichst zugänglich zu machen, kostet das Saisonpaket günstige 29.000 Euro. Im Preis enthalten sind die Nutzung einer rennfertigen Yamaha R7 sowie Lederkombi, Reifen, Kraftstoff und die Startgebühren.
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