Jack Miller punktete: «Gebe immer 120 Prozent, was manchmal zu viel ist»
Platz 8 im MotoGP-Sprint in Australien, der noch zu P7 wurde, war ein Erfolg für Jack Miller. Für eine Wiederholung im Grand Prix hofft der Pramac-Pilot auf weitere Schützenhilfe vom Wettergott.
«Punkte im Sprintrennen einzufahren ist mehr, als wir uns hätten wünschen können.» Worte, die die Verfassung von Jack Miller nach seinem letzten Heimsprint am besten beschreiben. Erstmals in der laufenden MotoGP-Saison fuhr Jack Miller am Samstag Zählbares ein, ausgerechnet bei seinem letzten Heim-Event in der Königsklasse auf zwei Rädern und der Abschiedsveranstaltung vom Traditionskurs auf Phillip Island. Der Lokalheld genoss die Stimmung in der Auslaufrunde entsprechend, die heimischen Fans bereiteten einen passenden Rahmen: «Es war am Samstag nach Kurve eins schon surreal, und ich glaube, dass es am Sonntag noch besser wird.»
Den Grundstein legte der Pramac-Pilot schon am Samstagvormittag im Qualifying: Der Australier gilt als Regenspezialist und wurde dem mit einem fünften Startplatz auf der sonst unterlegenen Yamaha gerecht. Um auch im Trockenen vorn mitzufahren, ist Millers M1 in der aktuellen Saison weiterhin nicht gut genug, besondere Bedingungen und für die Piloten vonnöten. Entsprechend wünschte sich Miller auch im Sprintrennen Regen: «Ich hatte auf eine feuchte Strecke auch am Nachmittag gehofft, dazu ist es leider nicht gekommen. Trotzdem hat es für die ersten Sprintpunkte gereicht.»
Im Rennen musste der Mann mit der Nummer 43 sich die meiste Zeit verteidigen, profitierte aber von den Ausfällen der Kollegen Zarco und Martin – und nach der Flagge von der
Verstärkt wurde diese durch die äußeren Bedingungen: «Ich konnte nicht viel dagegen tun. Bei Gegenwind hatte ich das Gefühl, dass die Drehzahl abfällt.» Auch am Sonntag hofft der baldige Abgänger in Richtung Superbike-WM auf Schützenhilfe durch das Wetter, entsprechend positiv blickt er auf die Regenvorhersage für den Grand Prix: «Der Wetterbericht sieht gut aus. Es würde uns helfen, wieder so stark aufzutreten wie im Qualifying. Im Nassen dauern die Runden in Phillip Island lang. Wir müssen sehen, was uns das bringt. Ich gebe immer 120 %. Aber manchmal ist das zu viel.»
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