Charles Leclerc: Warnung trotz Bestzeit in den ersten beiden F1-Trainings
Obwohl Charles Leclerc in den ersten beiden Trainings zum US-GP der Schnellste war, fällt die Prognose des Ferrari-Stars fürs restliche Wochenende bescheiden aus. Der Monegasse sagt, warum das so ist.
Der Auftakt ins Rennwochenende von Austin verlief für Charles Leclerc ganz nach Wunsch. Der Monegasse aus dem Ferrari-Team kam in seinem roten Renner schnell auf Touren und beendete beide Trainings jeweils als Schnellster. Sein Vorsprung fiel allerdings bescheiden aus: Im ersten Training blieb er mit 1:36,052 min nur 84 Tausendstel schneller als Red Bull Racing-Star Max Verstappen.
Noch knapper fiel das Ergebnis im zweiten Training aus: Die Session schloss der 29-Jährige mit 1:35,291 min ab, womit er nur 42 Tausendstel schneller als WM-Leader Kimi Antonelli blieb. Immerhin konnte er die Trainingszeit nutzen, um sowohl auf den mittelharten als auch auf den weichen Reifen eine längere Ausfahrt zu unternehmen und dabei wichtige Daten für das Rennen am Sonntag zu sammeln.
Charles Leclerc erwartet im Qualifying kein leichtes Spiel
Nach getaner Arbeit sagte der neunfache GP-Sieger, der mit dem Mini-Update von Ferrari auf die Strecke gegangen war: «Das Auto fühlte sich gut an, aber wie ich schon gestern angekündigt habe, bringt das Update keinen grossen Vorteil. Die Verbesserung ist sehr gering, und deshalb fühlt sich das Auto auch nicht ganz anders an als vorher. Aber es ist ein kleiner Fortschritt. Ausserdem haben wir das Wochenende gut in Angriff genommen, wir hatten von Anfang an eine gute Balance im Fahrzeug und ich denke, das ist das Wichtigste an einem Freitag.»
Gleichzeitig mahnte Leclerc aber auch: «Ich hoffe schon, dass ich den Schwung ins Qualifying mitnehmen kann, aber die anderen Fahrer werden sicherlich auch noch eins drauflegen und wie immer vor dem Quali noch zulegen können. Ich selbst hatte einen ziemlich reibungslosen Tag, deshalb wird der Fortschritt sicherlich nicht riesig ausfallen, auch wenn es natürlich noch etwas Leistung herauszuholen gibt. Aber die anderen Fahrer schaffen es offensichtlich, von Freitag auf Samstag einen grösseren Schritt hinzubekommen. Und wenn man sich die knappen Abstände anschaut, dann wird klar, dass es alles andere als einfach werden wird.»
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