Binder (KTM) nach Traumstart und Rang 6: «Jack hat ein langsames Motorrad»
KTM-Werksfahrer Brad Binder fand am Sprint-Samstag zu einer alten Tugend zurück: Der Routinier zeigte auf Phillip Island einen effektiven MotoGP-Katapultstart und ließ auch danach nicht locker.
Brad Binder erlebte ein versöhnliches Ende eines lange wenig aussichtsreichen MotoGP-Arbeitstages. Denn dem Frust vom Vortag, als der Südafrikaner nur knapp den Einzug ins Q2 verpasste, folgte dieselbe Enttäuschung auf nasser Piste – und das, obwohl Binder kurz vor der Flagge des Q2 noch mit der Bestzeit geführt wurde. Doch es wurde nur Rang 3 – und damit Startplatz 13.
Was unter normalen Umständen eine enorme Verbesserung ausschließt. Doch normal war und ist Phillip Island auch 2026 nicht. Der Red Bull-Athlet brillierte mit einem außergewöhnlichen Start, gekrönt von einem fehlerfreien Einfädeln in Kurve. So hatte die Nummer 33 nicht weniger als sechs Positionen gut gemacht.
Entsprechend die Frage 1 im anschließenden Mediengespräch – was war das für ein Start? Binder spielte die Aktion mit einem breiten Grinsen herunter: «Ja, der Start war sehr gut, aber ich war auch in den ersten Passagen im richtigen Augenblick an der richtigen Stelle. Die Jungs haben es sich in Kurve 4 selbst etwas schwer gemacht. Manchmal braucht man auch ein bisschen Glück.»
Dann ging es wieder eine Position zurück, denn Marco Bezzecchi, einen jener Piloten, den Binders RC16 beim Start aufgefressen hatte, war in den schnellen Passagen deutlich schneller. Schneller war auch der Jack Miller, aber nur in den Kurven. Binder lief auf den Aussie auf, es entwickelte sich ein
Vier Runden vor Ende des 13-Runden-Sprints wurden beide Piloten noch vom eiligen
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach





