Das Renault-Team reist mit einem überarbeiteten Motor zum siebten WM-Wochenende in Kanada. Dort werden Nico Hülkenberg und Carlos Sainz auch mit neuen Teilen an ihren Renaults ausrücken.
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Das Übersee-Zwischenspiel in Montreal stellt die GP-Teams auch vor logistische Probleme. Nick Chester, Chassis-Chef von Renault, bestätigt: "Die ganze Logistik ist etwas schwieriger, weil alles früher auf die Reise muss. Noch schwieriger wird es beim Zurückkommen nach Europa, weil wir alles für die drei folgenden WM-Läufe, die an aufeinanderfolgenden Rennwochenenden stattfinden, vorbereiten müssen. Das wird kein leichtes Unterfangen."
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Vorerst konzentriert sich das Werksteam aus Enstone allerdings ganz auf die anstehende Highspeed-Jagd auf dem Circuit Gilles Villeneuve, auf dem Nico Hülkenberg und Carlos Sainz wieder in die Punkte fahren sollen – in Monaco gelang ihnen dies zum dritten Mal in diesem Jahr. Und damit auch in Kanada auf beiden Seiten der Box Punkte bejubelt werden können, gibt es für die Werksfahrer nicht nur einen überarbeiteten Motor, sondern auch ein paar frische Teile. Chester zählt auf: "Wir haben eine B-Version des Motors für Kanada, auf die wir uns freuen, weil sie unsere Performance verbessern sollte. Auch haben wir ein paar neue Aero-Teile im Gepäck, etwa neue Heckflügel-Endplatten und einen leicht überarbeiteten Frontflügel. Wir versuchen, bei jedem Rennen neue Teile ans Auto zu bringen."
Renault-Sport-Chef Cyril Abiteboul gibt sich selbstbewusst: "Wir freuen uns auf das Kanada-Wochenende, das wir mit viel Optimismus angehen. Wir haben dort die nächste Entwicklungsstufe unseres Motors dabei sowie auch einige aerodynamische und mechanische Neuerungen, die wir ausprobieren wollen. Der Kanada-GP ist ein hartes Rennen, aber wir werden gemeinsam alles geben, um auch dort unsere Chancen zu nutzen."
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