Teamchef Laurent Mekies: Entschuldigung und neuer Motor für Max Verstappen
Laurent Mekies hat sich nach dem Monaco-Motorschaden bei Max Verstappen entschuldigt. Der Red Bull Racing-Teamchef bestätigt: Verstappen bekommt einen neuen Motor für das nächste Rennen in Barcelona.
Die Ausgangslage von Max Verstappen im sechsten Rennen des Jahres in Monaco war ausgezeichnet: Der Red Bull Racing-Star hatte im Qualifying auf dem engen Strassenkurs wieder einmal seine Klasse unter Beweis gestellt und die Pole-Zeit von Kimi Antonelli nur um 43 Tausendstel verpasst. Damit sicherte er sich einen Startplatz in der ersten Reihe.
Doch als die Lichter der Startampel ausgingen, kam Verstappen nicht vom Fleck. Er schaffte es daraufhin zwar, loszufahren, doch das ganze Feld war da schon an ihm vorbeigerauscht. Der vierfache Champion brachte seinen Dienstwagen im Schleichgang an die Box und musste ihn abstellen. Das prestigeträchtige Rennen in seiner Wahlheimat war damit gelaufen. Später erzählte der 71-fache GP-Sieger, dass die Probleme mit der Antriebseinheit schon vor dem Start aufgetaucht waren.
Red Bull Racing-Teamchef Laurent Mekies betonte nach dem Rennen: «Es war ein Problem mit dem Motor, das zum Aus führte. Es begann schon auf der Aufwärmrunde, und wir hatten keine Chance, etwas dagegen zu tun. Das ist die ganze Geschichte.»
«Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, war das seine erste Antriebseinheit in diesem Jahr, und der Plan lautete, sie nach dem Rennen in Monaco auszutauschen. Aber natürlich wollten wir nicht, dass es so läuft. Alles, was uns jetzt bleibt, ist uns bei Max zu entschuldigen, denn er hat wieder einmal einen ausgezeichneten Job gemacht und im Qualifying ein beachtliches Tempo an den Tag gelegt», fügte der Ingenieur aus Frankreich an.
Herbe Enttäuschung für das ganze Team
Welche Faktoren zu den Problemen mit dem Motor geführt haben, konnte Mekies nur Stunden nach dem Fallen der Zielflagge natürlich noch nicht sagen. Dennoch ist er zuversichtlich, dass die Ursache gefunden werden kann. Er weiss: «Die wichtigste Lehre, die wir aus dem Rennwochenende in Monaco ziehen können, ist die Tatsache, dass sich die Leistung des Autos grundsätzlich verbessert hat.»
Verstappen selbst tröstete sich: «Es wäre ein sehr schmerzlicher Ausfall gewesen, würden wir die WM anführen. In der aktuellen Situation tut es nicht ganz so weh, aber natürlich bleibt es eine herbe Enttäuschung für das ganze Team.»
Das Rennen im mondänen Monte Carlo entschied Kimi Antonelli für sich. Der Teenager aus dem Mercedes-Werksteam fuhr damit seinen fünften Sieg in Folge ein und vergrösserte seinen WM-Vorsprung auf 66 Zähler.
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