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Überraschung: Haas mit Kobayashi statt Ocon/Bearman!

​Was ist denn da bei Haas los? Der Japaner Kamui Kobayashi (von Brasilien 2009 bis Abu Dhabi 2014 bei 75 Grands Prix im Einsatz) gibt ein F1-Comback, mit 38 Jahren im Rennwagen von Haas!

Formel 1

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Haas-Testfahrten mit einem zwei Jahre alten Rennwagen des Typs VF-23 auf dem Circuit Paul Ricard in Südfrankreich, aber Moment mal: Das ist doch nicht der Helm von Esteban Ocon und auch nicht jener von Oliver Bearman. Was geht da vor?

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Am Lenkrad in Le Castellet sass vielmehr der frühere GP-Fahrer Kamui Kobayashi, der im zarten Alter von 38 Jahren sein Comeback am F1-Lenkrad gab!

Der Hintergrund: Kobayashi ist seit mehr als zehn Jahren Teil der Rennmannschaft Toyota Gazoo, und weil der japanische Hersteller eine Partnerschaft mit Haas eingegangen ist, entstand die Möglichkeit, dass Kamui wieder mal Formel 1 fährt – mehr als zehn Jahre nach seinem letzten Grand Prix in Abu Dhabi 2014.

Kobayashi meldete sich dazu auf seinen sozialen Netzwerken so zu Wort: "Ein wenig Spass mit der Bestie, nach fast elf Jahren."

Kamui Kobayashi in der Formel 1

2009 bestritt Kamui Kobayashi als Ersatz für den verletzten Timo Glock in Brasilien sein erstes Formel-1-Rennen und wurde im Toyota Neunter. In Abu Dhabi holte er mit Platz 6 seine ersten Punkte in der Königsklasse.

Nach dem Rückzug von Toyota aus der Formel 1 engagierte Sauber den Japaner für 2010 als Stammpilot.

Nach zwei Ausfällen wegen technischer Probleme und zwei Kollisionen kam er beim fünften Saisonrennen zum ersten Mal ins Ziel und holte später in der Türkei als Zehnter seinen ersten Punkt für Sauber.

Nach einem weiteren Ausfall in Montreal schien der Knoten aber geplatzt zu sein und in den restlichen Rennen der Saison fuhr Kobayashi noch sieben Mal in die Punkteränge. Seine beste Platzierung erzielte er in Silverstone als Sechster, sorgte aber bei seinem Heimrennen in Suzuka für Schlagzeilen, als er einige Konkurrenten in der Haarnadelkurve überholte und schliesslich als Siebter ins Ziel kam.

Am Ende des Jahres lag er mit 32 WM-Punkten auf Platz 12 der Fahrerwertung. Teamintern schlug er sowohl Pedro de la Rosa als auch Nick Heidfeld, der den Spanier gegen Saisonmitte ersetzte.

2011 blieb Kobayashi bei Sauber und bekam mit Sergio Pérez einen neuen Teamkollegen. Das Jahr begann auch gut, denn in den ersten zehn Rennen fuhr Kamui Kobayashi sieben Mal in die Punkte und feierte in Monaco mit Platz 5 sein bis dahin bestes Ergebnis.

Ab dem Grand Prix von Ungarn klappte aber nicht mehr viel und erst in den letzten beiden Saisonrennen in Abu Dhabi und Brasilien holte er als Zehnter und Neunter wieder WM-Punkte. In der WM belegte er wieder Platz 12 und setzte sich mit 30 zu 14 Punkten gegen Pérez durch.

2012 war Kamui Kobayashis drittes Jahr bei Sauber und zum dritten Mal wurde er Zwölfter in der Wertung. In diesem Jahr stand er allerdings auch zum ersten und bisher einzigen Mal auf dem Podium: Bei seinem Heimrennen in Suzuka kam er als Dritter ins Ziel. Das Stallduell gegen Pérez verlor der Japaner jedoch mit 60 zu 66 Punkten und sein Vertrag bei Sauber wurde nicht verlängert.

Mit dem jämmerlichen Caterham-Rennwagen CT05 versuchte Kobayashi 2014 nochmals sein Glück, vergeblich. Rang 13 (Malaysia und Monaco) war das beste Ergebnis.

Insgesamt bestritt KK 75 Formel-1-WM-Läufe von Interlagos 2009 bis Abu Dhabi 2014.

Nach Abschluss der GP-Karriere wurde Kobayashi mit Toyota zwei Mal Langstrecken-Weltmeister, dazu Le Mans-Sieger 2021.

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Spanien-GP, Circuit de Barcelona-Catalunya

01. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:32:57,375 h

02. Lando Norris (GB), McLaren, +2,471 sec

03. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +10,455

04. George Russell (GB), Mercedes, +11,359

05. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +13,648

06. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +15,508

07. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +16,022

08. Pierre Gasly (F), Alpine, +17,882

09. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +21,564

10. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +21,826

11. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +25,532

12. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +25,996

13. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +28,822

14. Carlos Sainz (E), Williams, +29,309

15. Franco Colapinto (IR), Alpine, +31,381

16. Esteban Ocon (F), Haas, +32,197

17. Oliver Bearman (GB), Haas, +37,065

Out

Kimi Antonelli (I), Mercedes, Antriebseinheit

Alex Albon (T), Williams, Aufgabe

WM-Stand (nach 9 von 24 Grands Prix und 2 von 6 Sprints)

Fahrer

01. Piastri 186 Punkte

02. Norris 176

03. Verstappen 137

04. Russell 111

05. Leclerc 94

06. Hamilton 71

07. Antonelli 48

08. Albon 42

09. Hadjar 21

10. Ocon 20

11. Hülkenberg 16

12. Stroll 14

13. Sainz 12

14. Gasly 11

15. Tsunoda 10

16. Bearman 6

17. Lawson 4

18. Alonso 2

19. Bortoleto 0

20. Doohan 0

21. Colapinto 0

Konstrukteurspokal

01. McLaren 362 Punkte

02. Ferrari 165

02. Mercedes 159

03. Red Bull Racing 144

05. Williams 54

06. Racing Bulls 28

07. Haas 26

08. Sauber 16

09. Aston Martin 16

10. Alpine 11

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Team

Punkte

1

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Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

131

2

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

88

3

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

75

4

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

72

5

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

58

6

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

48

7

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

43

8

Pierre Gasly

BWT Alpine Formula One Team

20

9

Oliver Bearman

MoneyGram Haas F1 Team

18

10

Liam Lawson

Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team

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