Webber lobt Michael Schumacher und Sebastian Vettel
Für Ex-Formel-1-Pilot Mark Webber gehört Michael Schumacher gemeinsam mit Ayrton Senna, Juan Manuel Fangio, Jackie Stewart und Alain Prost zu den besten GP-Piloten aller Zeiten.
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Zwölf Jahre war Mark Webber als Stammpilot in der Formel 1 unterwegs. Der 38-jährige Australier bestritt für Minardi, Jaguar, Williams und zuletzt Red Bull Racing insgesamt 215 Grands Prix und eroberte in dieser Zeit neun Siege, 42 Podestplätze sowie 13 Mal die Pole-Position. Entsprechend gut kennt der Rennfahrer aus Queanbeyan, der seit 2014 für Porsche in der Langstrecken-WM angreift, die Königsklasse.
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Die in der Formel 1 gesammelten Erfahrungen hat Webber in seiner Autobiografie mit dem Titel "Aussie Grit" zusammengefasst. In einem Interview mit Yahoo Sports UK sprach der frühere Teamkollege von Sebastian Vettel über sein Werk und beantwortete dabei auch die Frage nach dem besten GP-Piloten im aktuellen Feld: "Je nach dem ist es Lewis Hamilton, Sebastian Vettel oder Fernando Alonso. Aber sie alle sind in ganz unterschiedlichen Situationen, die sich schwer vergleichen lassen." Zu den besten Formel-1-Fahrern aller Zeiten zählt Webber aber keinen der aktuellen Stars: "Es ist schwierig, die Jungs über mehrere Generationen hinweg zu vergleichen. Hätte Michael Schumacher in den 70ern Erfolg gehabt? Wer weiss, Michael leistete sich bei der Suche nach dem Limit immer einige Fehler, das wäre damals aber nicht aufgegangen, weil die Autos sehr viel gefährlicher waren. Umgekehrt wäre die Herangehensweise von Jackie Stewart, Jimmy Clark oder Juan Manuel Fangio sicher anders gewesen, wenn sie später unterwegs gewesen wären. Es ist sehr schwierig, die Stärken und Schwächen zu vergleichen. Trotzdem gibt es mit Ayrton Senna, Juan Manuel Fangio, Jackie Stewart, Michael Schumacher und Alain Prost fünf grosse Namen des Sports, die herausragen."
Webber räumt unumwunden ein: "Sie alle gehören zu diesem aussergewöhnlichen Kreis von Rennfahrern, zu dem ich definitiv nicht gehöre. Ich bin sogar weit davon entfernt. Aber es war grossartig, dank Michael Schumacher wenigstens gegen einen der fünf Grossen zu fahren."
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