Yuki Tsunoda gesteht: «Habe das 2025er-Auto immer noch nicht verstanden»
Yuki Tsunoda tat sich 2025 schwer mit dem Red Bull Racing-Renner. Der Japaner, der sein Cockpit nach dem Saisonfinale für Isack Hadjar räumen musste, gesteht, dass viele Fragen offen geblieben sind.
Für Yuki Tsunoda kam die Beförderung ins Red Bull Racing Team genau zum richtigen Zeitpunkt: Beim Heimspiel in Japan durfte er in der vergangenen Saison das Steuer des RB21 von Liam Lawson übernehmen, der seinerseits ins Visa Cash App Racing Bulls Team zurückgeschickt wurde. Doch der Aufstieg ins A-Team von Red Bull erwies sich als kniffliger als befürchtet für den kleinen Japaner.
Tsunoda kam im RB21 nicht auf Touren und belegte am Ende des Jahres den 17. Platz. 33 Punkte hatte er gesammelt, 30 davon im unliebsamen GP-Renner aus Milton Keynes. Sein Teamkollege Max Verstappen zeigte, was möglich war, und schaffte es mit 421 Punkten auf den zweiten WM-Rang. Den Titel verpasste der Ausnahmekönner nur um zwei WM-Zähler.
Die Folgen der ungleichen Leistungsausweise waren abzusehen: Tsunoda musste sein Cockpit für das aufstrebende Talent Isack Hadjar räumen und auf der Ersatzbank Platz nehmen. Zuletzt war er dennoch wieder in der Startaufstellung dabei, denn Hadjar verletzte sich am linken Handgelenk, weshalb Liam Lawson bei Red Bull Racing einsprang – und seinerseits von Tsunoda ersetzt wurde.
Mit dem VCARB03 kommt der 26-Jährige sehr viel besser zurecht als mit seinem letztjährigen Dienstwagen, über den er im «Beyond The Grid»-Podcast sinnierte: «Normalerweise verstehe ich das Auto, ich weiss, welche Charakteristiken es hat.» Und er gestand gewohnt direkt: «Aber selbst nach dem Saisonfinale in Abu Dhabi hatte ich keine Ahnung, was für ein Auto ich da bewegt habe.»
«Ich habe noch nicht verstanden, was genau das Problem war und warum ich mich so schlecht daran gewöhnen konnte. Ich dachte, das Vertrauen ist da, aber in einigen Rennen habe ich es irgendwie verloren. Und wenn ich ehrlich bin, muss ich gestehen: Ich Habe das Auto immer noch nicht verstanden», fügte der 114-fache GP-Teilnehmer an.
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