Acosta: «Müssen nur sehen, wie konkurrenzfähig Marc hier letztes Jahr war»
Vor dem Heim-GP von KTM sprach Pedro Acosta über seine Siegchancen beim MotoGP-Event in Spielberg. Die guten Resultate in Aragon und Misano stimmen ihn positiv – wäre da nicht Marc Marquez (Ducati).
Pedro Acosta reiste mit einem guten Gefühl nach Spielberg. In Misano hatte der KTM-Pilot mit den Rängen 6 und 3 ein starkes Wochenende. Beim Event zuvor in Aragon erzielte er mit den Plätzen 4 und 2 zwei Top-Ergebnisse. Für die Gesamtwertung konnte Acosta viele Punkte sammeln. Er liegt derzeit auf Rang 5 – auf WM-Leader Marc Marquez (Ducati) hat er 65 Punkte Rückstand.
An diesem Wochenende steht für KTM der wichtigste Termin des Jahres an. Beim Heim-GP auf dem Red Bull Ring wollen die Orangen die gute Form bestätigen und auch um den Sieg fahren. Auf der österreichischen Rennstrecke war in der Vergangenheit Ducati mit zehn Grand-Prix-Siegen an zwölf Rennwochenenden eine Macht. Nur KTM konnte zwei Sonntagsrennen gewinnen und die Serie der Roten durchbrechen.
Acosta: «Werden sehen, ob uns auch das Wetter helfen wird an diesem Wochenende»
Wie stehen die Chancen in diesem Jahr auf einen KTM-Sieg? «Wir werden sehen, ob uns auch das Wetter helfen wird an diesem Wochenende», grübelte Pedro Acosta bei der Auftaktpressekonferenz am Donnerstag. «Aber wir sind mit einem guten Gefühl hierhergekommen. Die letzten Rennen liefen sehr gut für uns. Es geht darum zu sehen, wie das Motorrad hier morgen funktioniert. Es sieht aber danach aus, dass wir einen Schritt nach vorn gemacht haben.»
Wird KTM an diesem Wochenende bei der RC16 ein weiterer Schritt nach vorne gelingen? «Wie ich schon sagte, muss ich zuerst sehen, wie ich mich morgen auf dem Bike fühle. Es sieht aber danach aus, dass wir keine neuen verrückten Sachen haben werden, um einen großen Schritt zu machen. Letztes Jahr habe ich hier mit dem Podium im Sprint und Platz 4 im Hauptrennen gut abgeschnitten», meinte Acosta. Ist dieses Jahr der Sieg in Reichweite? «Im Moment können wir nicht an den Sieg denken. Es ist zwar unser Heim-GP, aber Ducati ist momentan einen Schritt vor uns, auch Aprilia. Wir müssen uns nur vor Augen führen, wie konkurrenzfähig Marc letztes Jahr war. Aber nicht nur Marc, sondern generell funktioniert hier die Ducati sehr gut. Im Moment sind wir immer noch weit weg.»
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