Alex Marquez zu Pirelli-Tests: «Dani und Pol werden einen guten Job machen»
Alex Marquez (Ducati) stört es wenig, dass er am Montag beim Pirelli-Test mit den 850er-Bikes nicht dabei sein wird. Er vertraut auf die Fähigkeiten der KTM-Testfahrer Dani Pedrosa und Pol Espargaro.
Nach langer Zeit konnte Gresini-Ducati-Ass Alex Marquez in Misano an einem Rennsonntag wieder einen Podestplatz einfahren. Nach seinem Sieg in Jerez war es erst das zweite GP-Podium in diesem Jahr.
Bereits in Silverstone und Aragon war AM73 mit jeweils Platz 4 im Grand Prix nah dran an einem Top-3-Ergebnis. An diesem Wochenende findet der Österreich-GP statt. 2025 wurde der Spanier auf dem Red Bull Ring Zweiter und Zehnter. «Letztes Jahr war ich hier sehr schnell. Klar, im Hauptrennen hatte ich eine Long-lap zu absolvieren und ich fuhr dann als Zehnter über die Ziellinie. Aber ich war schnell und konstant», blickte der Vize-Weltmeister am Donnerstag auf das letztjährige Event zurück. «Wir werden sehen, wie das Wetter sein wird, denn wir sind dieses Jahr später hier. Somit werden die Temperaturen am Morgen etwas knifflig sein. Aber ich komme mit einem guten Gefühl von Misano hierher.»
Der Red Bull Ring hat einen Stop-and-Go-Charakter. In der Vergangenheit war dort Ducati immer eine Macht – seit 2016 hat der italienische Hersteller in Spielberg zehn Grand-Prix-Siege erzielt. «Es wird ein guter Test für uns, denn die Strecken in Österreich und Motegi sind ähnlich», zog AM73 bereits einen Vergleich mit dem japanischen Kurs, wo die MotoGP-WM Anfang Oktober gastieren wird. «Es wird interessant zu sehen sein, wo wir stehen und in welchen Punkten wir uns verbessern müssen.»
Alex Marquez: «Möglicherweise ist der Reifen, den wir dann in Thailand haben werden, komplett anders»
Am Montag nach dem Rennwochenende findet auf dem Red Bull Ring ein Pirelli-Test mit den nächstjährigen 850er-Bikes statt. Alex Marquez ist einer der Fahrer, der am Test nicht teilnehmen wird – er wird Gresini Ducati zum Saisonende erlassen und 2027 ins KTM-Werksteam wechseln. Den Test werden vorrangig Piloten bestreiten, die nicht den Hersteller wechseln werden. Dazu kommt, dass Ducati den Superbike-Dominator Nicolo Bulega zur Verfügung hat. Der Italiener ist stark in die Entwicklungsarbeit für das 850er-Bike aus Bologna involviert, zudem hat er viel Erfahrung mit den Pirelli-Reifen.
Sieht es Alex Marquez problematisch, dass er nicht testen darf? «Außer Nicolo (Bulega) werden die anderen keinen großen Vorteil haben. Es sind nur zwei Tage – einer in Brünn und einer in Spielberg», winkte der 30-Jährige ab. «Dazu kommt, dass die Reifen nicht dieselben sein werden. Ich denke, dass Pirelli die Reifen noch oft wechseln wird. Möglicherweise ist jener, den wir dann in Thailand haben werden, komplett anders. Natürlich wird Nicolo viele Informationen haben, weil er bis zum ersten Rennen viele Kilometer abgespult haben wird. Für den Rest gilt das aber nicht. Ich bevorzuge es, das Bike und die Reifen nicht zu testen, denn sonst kannst du mit dem Bike, das wir jetzt haben, und den Michelin-Reifen durcheinander kommen. Lass sie die Arbeit machen. Ich glaube auch, dass die Testfahrer, die KTM hat, sehr schnell sind – Dani (Pedrosa) und Pol (Espargaro) werden einen guten Job machen.»
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