Fred Vasseur (Ferrari): «Ein mega-harter Sonntag»
Ferrari hatte Pech im Rennen, wurde später sogar noch bestraft: Lewis Hamilton erlitt Schäden, Charles Leclerc drehte sich – und rutschte durch 20 Sekunden Zeitstrafe im Klassement nach unten.
Was für ein Auf und Ab für Ferrari. Im Grand Prix von Miami kam Charles Leclerc als Sechster über die Ziellinie, wurde nach Ende des Rennens bestraft, weil er zu oft von der Strecke abkam. Platz 6 erbte dann Lewis Hamilton, der zu Beginn des Rennens Schaden erlitt und Probleme hatte. Und schon im Rennen ging es wild zu.
Vasseur: Wochenende gut – bis zum Rennen
Scuderia-Teamchef Fred Vasseur sagte nach dem F1-GP: «Es ist ein mega-harter Sonntag. Das Wochenende lief bis zum Rennen ziemlich gut.» Im Sprit wurde Leclerc Dritter, in den GP starteten Leclerc und Hamilton von Platz 3 und 6.
Doch im Rennen lief dann vieles schief. Vasseur: «In Runde 1 haben wir einen Teil des Unterbodens und das Bargeboard an Lewis’ Auto verloren.» Hamilton wurde in der Anfangsphase von Colapinto berührt. «Und Charles – wir kämpfen um Platz 3. Wir können das auch positiv sehen. Wir hätten das Auto in Kurve 4 abstellen können, aber es ist hart.»
Kurz vor Schluss des GP hatte Leclerc einen heftigen Dreher drin, konnte sich aber nach nur einem leichten Einschlag selbst wieder in Gang bringen und das Rennen beenden.
Leclerc hat vor Einschlag alles gegeben
Mit Leclerc hatte Vasseur zum Zeitpunkt des Interviews noch nicht sprechen können: «Ich habe Charles nicht gesehen, weil er sich jetzt erst einmal auf die Medien konzentriert. Ich glaube, er hat das Auto auf dem Kerb ein wenig verloren. Er hat alles gegeben, um in der letzten Runde den Kontakt zu Piastri zu halten. »
Vasseur fasst das Wochenende zusammen: «Es war ein bisschen die Geschichte vom Beginn des Wochenendes an: Reifenmanagement und Reifentemperatur. Sobald man in einer guten Position ist, ist das Tempo da. Das galt für uns, aber es galt für alle anderen. Es gab große Leistungsschwankungen. Und es ist ziemlich leicht, die Reifen zu überhitzen und auf die andere Seite zu geraten.»
Safety-Car war Wendepunkt
Der französische Ingenieur zum Miami-GP: «Der erste Stint lief sehr gut. Dann kam das Safety-Car. Wir haben alle dicht hinter uns gehabt. Wenn man in einem Rennen ist, dreht sich vieles um das Energiemanagement. Aber ehrlich gesagt gab es zwei Phasen im Rennen. Die erste, als wir freie Fahrt hatten und ein gutes Tempo vorgelegt haben. Dann, als das Safety-Car kam, konnten alle wieder aufschließen, und es wurde viel schwieriger.» Das Safety-Car kam schon in Runde 6 raus nach dem
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