Jorge Martinez: MotoGP-Projekt mit CFMOTO ist die gemeinsame Vision
Teaminhaber und GP-Ikone Jorge Martinez zog sich vor Jahren aus der MotoGP zurück. Mit dem erfolgshungrigen und wachsenden CFMOTO-Konzern als Partner kann sich Martinez ein Comeback gut vorstellen.
Zu Beginn des Jahres 2026 hatte
Während es für die Chinesen komplettes Neuland als Hersteller wäre, würde Martinez lediglich zu seinem alten Status zurückkehren. Martinez war fast ein Jahrzehnt in allen Klassen aktiv und zog sich mit dem Fokus auf eine stärkere Nachwuchsförderung Ende 2018 aus der Königsklasse zurück. Entsprechend hätte der Valencianer alle Möglichkeiten, dem Kooperationspartner eine professionelle Infrastruktur anzubieten.
Wie Martinez bereits im vergangenen Januar andeutete, wäre ein Schnellschuss für einen kalten Einstieg von CFMOTO zur Saison 2027 eine nicht zielführende Aktion: «Wir müssen realistisch sein. Wir sind im Jahr 2026, und wir haben bereits alles für 2026 vorbereitet und fertiggestellt. Die Infrastruktur für 2027 aufzubauen, wäre verrückt. Ich glaube, man muss Schritt für Schritt vorgehen. Hoffentlich wird es in Zukunft möglich sein.»
Wie ernsthaft und langfristig CFMOTO denkt, das zeigt auch das Beispiel Moto3. Die Chinesen hatten sich ebenfalls beworben, um ab 2028 als alleiniger Anbieter einer neuen Moto3-Technik-Plattform aufzutreten. Doch wie KTM, Honda und Aprilia verlor man das Rennen – Yamaha gewann die Ausschreibung. Sicher ist aber: Bei CFMOTO war man entschlossen, über die Moto3-WM zu lernen und weiteres Know-how für die Zukunft aufzubauen.
Schritt für Schritt wird Wissen aufgebaut
Ein weiteres Element:
Das unterstrich auf weitere Nachfrage auch Jorge Martinez, der mit seiner Moto2-Struktur für 2027 mit
Jorge Martinez weiter: «Ich kann hier keinen klaren Zeitplan nennen, vielleicht sind es drei oder fünf Jahre, aber ich kann bestätigen, dass die gemeinsame Vision die MotoGP ist. Man muss ja auch verstehen – es ist nicht allein mein Interesse oder das von CFMOTO –, auch die MotoGP hat enormes Interesse, ein großes Unternehmen aus China zu gewinnen.»
CFMOTO: Zugang zu neuen Geldgebern – und einem China-Grand-Prix
«Aspar» führte den Gedanken zu Ende: «Mit einem schlagkräftigen Hersteller erlangt die MotoGP ja den Zugang zu neuen Partnern und Sponsoren. Im nächsten Schritt können dann weitere Projekte folgen – bis zu einem Grand Prix in China. Ich glaube, das ist ein wesentlicher Punkt, dass sich unser Sport in den nächsten Jahren sehr viel internationaler aufstellen wird – und muss.»
Wie auch der offiziellen Kommunikation seitens der MotoGP zu entnehmen war, ist der
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