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Mit dem GT-EV will Don Panoz zurück nach Le Mans

Im Vorfeld der 24 Stunden von Le Mans hat Green4U einen neuen Elektro-Renner gezeigt, mit dem man in der so genannten 'Garage 56' bei der nächsten Ausgabe des Langstrecken-Klassikers antreten möchte.

Le Mans

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Don Panoz hat in Le Mans inzwischen Legenden-Status erreicht. Nicht für Formel-1-Boss Chase Carey wurde der erste Parkplatz direkt vor dem großen Boxengebäude reserviert, sondern eben für den charismatischen Rotschopf. Nun enthüllte Panoz seinen neusten Rennwagen, mit welchem er bei der kommenden Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans antreten möchte. Der GT-EV ist ein Elektro-Rennwagen und soll in der so genannten 'Garage 56' auflaufen, die vor einigen Jahren extra für innovative Fahrzeuge ins Leben gerufen wurde.

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"Ich freue mich, dass wir von ACO die Möglichkeit erhalten haben, uns für die Garage 56 bewerben zu dürfen", meinte Panoz im Rahmen der Präsentation. "Für mich persönlich ist das Fahrzeug der heilige Krahl des Motorsport", war Panoz regelrecht überschwänglich beim Anblick des GT-EV.

Das Fahrzeug soll vollständig von Elektro-Power angetrieben werden. "In der Zeit, in der die anderen Rennwagen nachtanken, werden wir die Batterien tauschen", erklärte Panoz. Diese befinden sich in einer Art Schublade an der Seite des GT-EV. Angedacht ist es, elf Runden auf dem 13,629 Kilometer langen Kurs zu schaffen (was ungefähr 48 Minuten entspricht) bevor das Batterie-Paket getauscht wird. "Ein GTE-Wagen fährt in Le Mans circa 55 Minuten. Somit hätten wir über 24 Stunden zwei Boxenstopps mehr." Ausgetauschte Batterien werden dann in der Box geladen, sodass mit vier bis fünf Packs ausgekommen werden kann. Für die Ladedauer ist eine Zeit zwischen 45 Minuten und drei bis vier Stunden projektiert.

Die Leistung der GT-EV soll zwischen 400 und 450 KW (ca. 540 bis 610 PS) liegen. Auf den langen Hunaudières-Geraden sollen damit Top-Speeds von knapp 290 km/h erreicht werden. Damit soll das Fahrzeug wettbewerbsfähig mit den GTE-Modellen sein. Das angepeilte Rundenzeiten-Niveau liegt bei ungefähr vier Minuten.

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Außerdem hat der Wagen Allrad-Antrieb, da ein Elektro-Motor jeweils die Vorder- und Hinterachse antreibt. "Auch der Luftwiederstand ist uns sehr wichtig. Dementsprechend haben wir die Cockpit-Kanzel auch viel schmaler ausgelegt", so Panoz. Der Testbeginn wird in sechs bis acht Monaten sein.

Auch ein Straßenauto ist angedacht. In diesem würden dann zwei Passagiere Platz haben, die jedoch ähnlich wie in einem Kampfjet hintereinander sitzen.

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