Laurent Mekies verrät: Woran Red Bull Racing in der GP-Pause arbeiten muss
Red Bull Racing arbeitet hinter den Kulissen hart daran, den Formel-1-Boliden bis zum nächsten Grand Prix Anfang Mai in Miami weiter zu verbessern. Was genau geplant ist und wie die Erwartungen sind.
Der Saisonstart im neuen Reglement verlief bei Red Bull Racing bislang kniffliger als erhofft. Der erstmals selbst entwickelte Motor ist stark, aber mit anderen Schwierigkeiten ist derzeit eine Lücke zur Spitze erkennbar, wie sich das Team eingestehen muss.
Nach einem Auftakt-GP in Australien mit Platz 6 für Max Verstappen (nach Problemen in der Quali und Startplatz 20 aber viele Positionen gutgemacht) und einem Motorschaden-Aus für Isack Hadjar folgte ein schwieriges China-Wochenende (Aus für Verstappen, Platz 8 für Hadjar). In Japan ging der Trend dann wieder leicht nach oben.
Mekies: Schritt zurück in China
Teamchef Laurent Mekies musste feststellen: «In China haben wir einen Schritt zurück gemacht. Nicht nur im Vergleich zur Spitze, sondern auch im Vergleich zum Mittelfeld, das näher an uns rangekommen ist.» In Japan lief es schon besser. Dennoch ist in der langen GP-Pause, die jetzt den gesamten April über geht, noch viel zu tun.
Red Bull Racing braucht Zeit
Mekies: «Ich bin zuversichtlich, dass wir diese Pause nutzen werden, um einen sehr großen Schritt nach vorne zu machen. Wir brauchen die Zeit, um tief in unsere Daten einzutauchen. Wir brauchen die Zeit, um das, was wir in den Daten sehen, im Windkanal und in unserem Simulator nachzubilden, einige Sensitivitätsanalysen durchzuführen: All das können wir tun, ohne Rennen zu fahren.»
Renn-Pause zur passenden Zeit
Gut für Red Bull Racing also, dass genau diese Zeit nun durch die Rennabsagen in Bahrain (eigentlich dieses Wochenende) und Saudi-Arabien im Kalender aufgetaucht ist. Zeit zur Reflexion, die wie gerufen kommt.
Mekies: Keine Wunder in Miami
Der französische Ingenieur: «Bedeutet das, dass wie durch ein Wunder alles gelöst ist, wenn wir nach Miami kommen? Nein. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir den Dingen auf den Grund gehen und bereits in Miami Verbesserungen vornehmen werden. Ich glaube nicht, dass wir ein Wunder erwarten sollten, denn die Lücke ist beträchtlich. Aber was wir gerne sehen würden, ist ein Auto, mit dem unsere Fahrer wieder Druck machen können. Unter den Bedingungen können wir dann den Abstand zur Konkurrenz zu messen, und dann wird der Rest bis zum Jahresende reine Entwicklungsarbeit sein.»
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