Moto2-WM: Feld schrumpft von 32 auf 30 Fahrer
Da FGV Malaysia nun doch nicht beide Teamplätze von JP Moto übernehmen konnte, tritt JP Moto mit nur einem Fahrer auf Suter an. Das Moto2-Feld schrumpft wieder.
Das Startfeld für die Moto2-Weltmeisterschaft verkleinerte sich wieder. Nach dem Rückzug des AGP-Teams des ehemaligen Italtrans-Moto2-Teammanagers Luigi Pansera (Fahrer: Remy Gardner und Federico Fuligni oder Florian Alt) musste sich auch das geplante Team FGV Malaysia wegen Mangel an finanziellen Mitteln zurückziehen.
Der 31-jährige Azlan Shah, der 2015 noch bei Idemitsu Honda Asia neben Takaaki Nakagami fuhr und inzwischen 41 GP-Einsätze absolviert hat, sollte neben Ricky Cardus für das FGV Malaysia Racing Team in der Moto2-WM antreten. Doch nun steht fest: Shah und Cardus verlieren ihre WM-Plätze, JP Moto tritt nun mit Efren Vazquez und Suter an.
Ursprünglich hätte Vazquez für das Ioda-Team starten sollen, das sich aber in die Superbike-WM verabschiedete.
Das Moto2-WM-Feld besteht nun aus 30 Fahrern. Einige Teams mussten einsehen, dass ihre Rennställe mit "commercial entries" nicht zu finanzieren sind. Bei diesen "kommerziellen Nennungen" werden von Dorna und IRTA keine Zuschüsse gezahlt. In der Moto2-WM gehen dadurch rund 250.000 Euro pro Fahrer für Startgeld, TV-Geld, Reisekostenzuschüsse und Frachtgebühren verloren.
Mit Neugier und leichtem Argwohn schielen die Konkurrenzteams auf Leopard Racing, das 2016 in der Moto3-WM drei Fahrer (Mir, Quartararo und Locatelli) einsetzt und zwei weitere (Kent und Oliveira) in der Moto2-WM-Klasse. Zwei der fünf Fahrer sind mit den teuren "commercial entries" unterwegs.
Das Dynavolt Intact-GP-Team verfügt übrigens bei Jonas Folger und Sandro Cortese über zwei bezahlte "full entries", trotzdem liegt das Budget bei rund 2,3 Millionen Euro.
Insgesamt werden in der kommenden Saison 24 Kalex im Feld sein, drei Speed-up, zwei Mistral-610 aus dem Tech-3-Team und dazu die Suter von Efren Vazquez.
Das sind die Moto2-Teams 2016:
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