Moto3-Qualifying endet mit KTM-Dominanz – Pole-Position für Alvaro Carpe
Beim Kampf um die besten Startplätze sorgten Rookies für Furore. Doch die Pole ging mit Alvaro Carpe an einen etablierten Moto3-Youngster. Der KTM-Pilot aus Spanien dominierte auf dem Kurs in Texas.
In einer spannenden Q1-Sitzung der kleinsten Hubraumklasse hatten sich vor dem Moto3-Showdown vier weitere Youngster empfohlen. Jubel gab es im Lager von CIP Green Power, denn beide Piloten, Scott Ogden und Adrian Cruces, schafften mit den Plätzen 1 und 3 den verspäteten Q2-Einzug. Ebenfalls weiter: Honda-Asia-Pilot Zen Mitani und Honda-Kollege Nicola Carraro. Knapp verpasst hatte den Einzug der einzige Pilot der deutschen Intact-GP-Einheit, Ersatzfahrer Marcos Urirarte. Nicht perfekt sind auch die Vorzeichen für den Österreicher Leo Rammerstorfer. Der Rookie muss den US-GP vom vorletzten Startplatz aus bestreiten.
Nach zehnminütiger Pause ging es dann um die Reihenfolge der besten 18 Moto3-Piloten mit den vermeintlichen WM-Favoriten Maximo Quiles und Alvaro Carpe. Wieder gute Chancen malte sich erneut Rookie Veta Pratama aus. Der Indonesier hatte in Brasilien seinen ersten Podestplatz erobert und sich erneut direkt in das zweite Qualifying gefahren.
Los ging es mit einer furiosen ersten Zeit des Ajo-Piloten. Der Spanier beeindruckte in seiner ersten Runde mit 2:12,589 min und lag damit klar vor Esteban, O’Gorman und Perrone. Die Zeit des Spaniers lag über eine halbe Sekunde unter dem Streckenrekord.
Erst spät ging Brasilien-Sieger Quiles ins Geschehen ein. Der Aspar-Pilot wollte ohne viel Verkehr fahren. Der Plan ging auf, doch im ersten Anlauf reichte es für den Tabellenführer nur zu Platz 6. Ausrufezeichen hatte derweil der Honda-Pilot gesetzt. Pratama verkürzte den Rückstand auf Carpe auf 0,224 sec, auf Rang 3 schob sich Leopard-Racing-Hoffnung Guido Pini.
Im Finale der Moto3 wurde wie so oft viel mit dem Windschatten operiert. Doch der größte Profiteur war der Pilot, der bereits auf 1 lag. Alvaro Cape saugte sich bei seinem Teamkollegen an und verbesserte sich um weitere vier Zehntel. Mit einer 2:12,107 min fuhr der Pilot im Weltmeisterteam von Niklas Ajo in einer eigenen Liga. Hinter Carpe sorgte Rookie Casey O’Gorman für eine Riesenüberraschung. Der Teamkollege von Leo Rammerstorfer schaffte Platz 2. Mit O’Gorman und Pratama parkten damit zwei Moto3-Neulinge in Startreihe 1. Doch der Indonesier wurde in der letzten Sekunde noch vom Tech3-Piloten von Platz 3 verdrängt. WM-Spitzenreiter Maximo Quiles erwischte keine perfekte Runde. Quiles wird den GP von Platz 8 aus bestreiten.
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