Sepang-GP: Eklat bei Streckenbesichtigung
Ein Zwischenfall bei der Streckenbesichtigung am Donnerstag auf dem Sepang Circuit, in den zwei Moto3-Piloten verwickelt waren, hat nun weitreichende Auswirkungen.
Ein Unfall zweier Moto3-Piloten sorgte am Donnerstag in Sepang für Aufregung. Während der Streckenbesichtigung am Nachmittag kam es zu einem Unfall mit Fabio Spiranelli und Tatsuki Suzuki. Der Japaner war bei Spiranelli am Sozius mitgefahren. Beide Fahrer mussten im Medical Center behandelt werden.
Die Verantwortlichen in der Safety-Commission handelten daraufhin umgehend. Bereits am Abend liess die Teamvereinigung IRTA allen Teams eine Erklärung zukommen, gemäss dieser ab sofort die Streckenbesichtigung per Motorroller verboten ist. Das Dokument liegt der Redaktion vor. Das Verbot gilt demnach für alle drei WM-Klassen.
Bisher war ein Grossteil der Fahrer mit Rollern unterwegs. Fahrer wie Valentino Rossi nutzten dies auch, um gemeinsam mit Riding-Coach Luca Cadalora oder seinem Halbbruder Luca Marini die Piste abzufahren und dabei Linien zu besprechen. Viele Fahrer wie Moto2-Star Tom Lüthi haben für die Besichtigung längst auch eigene, offene Jet-Helme anfertigen lassen.
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