Motocross-Profis können ihren Race-Instinkt schärfen
Der MC Ludwigslust entwickelte eine neue Idee, damit Motocross-Piloten in Zeiten abgesagter Events in Form bleiben. Bei den «Race Simulation Trainings» soll es wie in echten Rennen zur Sache gehen.
Seit gut drei Monaten passiert auf den Rennstrecken dieser Welt wegen der Corona-Pandemie so gut wie gar nichts – On- und Offroad.
Das ADAC MX Masters plant mit einer aus zwei bis drei Veranstaltungen bestehenden Rumpfsaison im September und Oktober. Aktuell soll es in Fürstlich Drehna am am 5./6. September losgehen. Und in der Motocross-WM ist die Fortsetzung am 2. August in Russland vorgesehen.
Profi-MX-Piloten werden also mindestens fünf Monate kein Rennen fahren!
In dieser unschönen Situation macht der MX-Verein 'MC Ludwigslust mit einer Initiative auf sich aufmerksam: Die durch Corona erschwerten Trainingsbedingungen und Rennabsagen sollen durch
Der Track des MC Ludwigslust ist eine ca. 1.700 Meter lange Sandstrecke und wird auf das hohe Niveau der Fahrer angepasst. Startgitter, Streckenposten und natürlich eine optimale Bewässerung gehören zu den "Race Simulation Trainings" genau so dazu, wie eine Zeitnahme zur späteren Analyse. Gefahren wird in den Klassen MX1, MX2, 125 ccm, 85 ccm und Ladies.
Die Abläufe der Veranstaltungen sind an die Motocross-WM MXGP angepasst und sollen den Fahrern Rennen mit vollen Starterfeldern und gleichwertigen Gegnern simulieren. Bisher plant der Club vier Veranstaltungen (20./21.6., 27./28.6., 11./12.7., 18./19.7.).
Die Idee ist so einfach wie genial – und wird per Live-Stream übertragen!
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