Tom Koch (KTM): Guter Speed, schlechte Starts
Beim MXGP-Meeting in Loket/Tschechien zeigte Tom Koch zwei starke Aufholjagden. Aber die Starts waren für den KTM-Kosak-Piloten eine Katastrophe, die deutlich mehr Punkte verhinderten.
Tom Koch erlebte in Loket ein schwarzes Start-Wochenende. Dreimal fiel das Gatter, dreimal missglückte der Start. Schlechte Starts fördern aber bekanntlich die Überholfähigkeiten und genau diese Stärke nutzte der Thüringer für sich aus.
Als Letzter ging es für den auf Rang 21 qualifizierten KTM-Piloten
Da die Startposition außen kein Erfolg brachte, versuchte es Koch
"Eigentlich macht mir Loket immer Spaß, weil es hier so natürlich, speziell und oldschool ist. Es gibt hier immer wenig Rillen und harte Kanten, was die Strecke sehr technisch macht. Ich komme auch immer gerne hierher, weil viele deutsche Fans da sind", erklärte der KTM-Pilot SPEEDWEEK.com und fügte hinzu: "Vom Speed her war ich zufrieden, auch wenn es das Ergebnis nicht widerspiegelt, weil es sich von hinten nicht so leicht nach vorn fahren lässt. Wenn ich die Starts besser hinbekommen würde, dann wären die Top-15 möglich. Besonders im zweiten Lauf waren alle bis Platz 13 recht nah beieinander."
Die vier gesammelten Zähler reichten am Ende noch für Gesamtrang 21, in der WM-Tabelle bleibt er auf Position 22.
Auffällig war die Startposition von Koch im ersten Lauf: Komplett rechts außen, wo normalerweise nur die stehen, die sich als letztes den Startplatz wählen dürfen. Warum das?
"Ich habe etwas experimentiert, weil ich letztes Jahr auch dort stand. Ich habe mich dann daran erinnert, dass es dort richtig hart war und innen die ganze Meute aufeinandertraf und hängengeblieben ist. Durch den neuen Anlieger sind alle aber jetzt auch mit nach außen gekommen und der Plan ging leider nicht auf. Im Qualirennen stand ich in der Mitte, in Lauf 1 außen und in Lauf 2 innen: Alle Starts waren wirklich scheiße, das kann man nicht anders sagen."
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