Ken Roczen (Suzuki): «Bereite mich auf MXoN vor»
Am 6. Oktober findet in Matterley Basin das Motocross der Nationen statt. Ken Roczen bestätigte, dass er für Team Deutschland starten will und sieht seine Motocross-Einsätze in den USA als Vorbereitung für das MXoN.
Wie
Dennoch will Roczen einen Schritt nach dem anderen tun: "In Unadilla werde ich sehen, wie sich mein Knie nach der langen Verletzungspause unter Rennbedingungen anfühlt. Ich werde dort schon hart fahren, aber es auch nicht über's Knie brechen. Danach haben wir ja noch 3 Wochen Vorbereitungszeit."
Auch wurde er gefragt, ob eine Rückkehr in die Motocross-WM für ihn nochmal ein Thema werden wird. "Ich habe immer wieder darüber nachgedacht", meint der Deutsche. "Ich mag es, um die Welt zu reisen. Dieses Thema kam ja auch in der WSX auf (FIM Supercross WM). Aber auch hier in den USA gibt es für mich noch Meisterschaften zu gewinnen. Dazu kommt, dass ein Wechsel in die WM für die gesamte Familie ein Thema wäre. Ich will nicht sagen, dass ich es nicht tun werde, aber ich plane es aktuell auch nicht."
Wird Ken Roczen 2025 bei HEP Suzuki bleiben? "Natürlich ist nichts in Stein gemeißelt, aber ich fühle mich in diesem Team wohl. Für mich ist ein Teamwechsel zur Zeit kein Thema. Ehrlich gesagt, hatte ich auch gar keine Zeit, darüber nachzudenken, denn ich musste mich um das Aufbautraining nach meinerVerletzung kümmern. Ein Teamwechsel ist immer wieder ein Neustart und den sehe ich im Moment nicht."
In den USA wurde zuletzt spekuliert, ob Roczen ein Kandidat für Ducati sein könnte. Der Deutsche reagierte zurückhaltend. Ducati scheint also kein Thema für ihn zu sein.
Ein weiterer Grund, weshalb Roczen nur die beiden Rennen in Unadilla und Crawfordsville bestreiten will, ist sein Terminkalender. "Am Ende des Jahres kommt noch einiges auf mich zu. Zum Beispiel stehen auch die WSX und das Supercross in Paris im Kalender. Das bedeutet, die Saison geht für mich bis in den Dezember hinein."
Am Ende spricht Ken Roczen noch über seine Zukunft. Der Mattstedter ist im April 30 Jahre alt geworden. "Wenn ich es vergleiche mit Ryan Villopoto, der mit 27 aufgehört hat, kommt mir das ziemlich merkwürdig vor. Vor 3 Jahren fühlte ich mich selbst noch wie ein Baby." Ganz offensichtlich denkt er noch noch nicht ans Aufhören. "Du bist Mitte Ende 20 und bist quasi arbeitslos und weißt nicht mehr, was du mit deiner Zeit anfangen sollst. Das ist eine gefährliche Periode. Natürlich werde ich mich nicht langweilen, ich habe viele Hobbies, gehe gern Surfen und Mountainbiken. Vielleicht fange ich mit Mountainbike an, wenn ich mit dem Racing aufhöre. Ich weiß es nicht."
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