Acosta (KTM): «Sieht danach aus, dass wir einen Tag zu spät dran waren»
Pedro Acosta (KTM) ist mit seinem MotoGP-Test in Jerez zufrieden – er hatte von Beginn an ein gutes Gefühl. Er war etwas ratlos und grübelte, weshalb er beim Rennwochenende solche Probleme hatte.
Pedro Acosta erlebte bei seinem Heim-GP in Jerez ein enttäuschendes MotoGP-Wochenende. Er fand an den drei Tagen mit der RC16 kein gutes Gefühl. Am Ende wurden es für dem KTM-Werksfahrer die Ränge 12 und 10. In der WM-Tabelle rutschte Acosta auf Position 4 ab – hinter VR46-Ducati-Pilot Fabio Di Giannantonio.
Da keiner der drei KTM-Piloten beim Rennwochenende um die Top-Positionen kämpfen konnte, hatte der österreichische Hersteller beim offiziellen Test am Montag viel Arbeit. Acosta landete in der Zeitenliste auf Rang 5 – mit 0,355 sec Rückstand auf Trackhouse-Aprilia-Pilot Ai Ogura.
Ist Acosta zufrieden mit seinem Test? «Es sieht danach aus, dass wir einen Tag zu spät dran waren, aber am Ende sind wir dort gelandet, wo wir hinwollten», schmunzelte der 21-Jährige. «Es ist schwer zu verstehen, was im Grand Prix passiert ist, denn als ich heute mit dem Motorrad hinausgefahren bin, hat alles normal funktioniert. Es gibt einige Fragezeichen, für die wir momentan keine Antworten haben, aber ich bin happy mit den neuen Dingen, die sie uns gegeben haben.»
Welche Dinge wirkten sich beim Jerez-Test positiv aus? «Wir hatten etwas mehr Traktion, auch die neue Verkleidung funktioniert ganz gut», antwortete Acosta. «Nach dem Desaster, das wir am Wochenende beim Spanien-GP hatten, haben wir nun etwas Positives gefunden. Es ist schwer zu verstehen, weshalb ich am Sonntag so gelitten habe. Heute war ich von der ersten Runde an konkurrenzfähig. Wie auch immer, wir sind bereit für Le Mans.»
Pedro Acosta: «Im Moment ist es schwer zu verstehen»
Nach dem Rennwochenende ist das Grip-Niveau am Montag auf dem Circuito de Jerez immer besonders hoch. Ist das womöglich ein Grund, weshalb Acosta beim Test mit seiner KTM von Beginn an ein gutes Gefühl hatte? «Ich denke nicht, denn ich hatte das gesamte Wochenende Probleme mit dem Vorderreifen und nicht mit dem Hinterreifen. Im Moment ist es schwer zu verstehen», grübelte Acosta.
Hat das Update bei der Aerodynamik vielleicht geholfen? «Ein bisschen. Ich bin glücklich mit dem Schritt, den sie gemacht haben. Es ist keine Revolution aber ein kleiner Schritt. Es sieht danach aus, dass das Bike damit auch auf den Geraden schnell ist – das hilft und ebenso», so Acosta.
Nach einem rennfreien Wochenende geht es nächste Woche in Le Mans weiter. Dort können Pedro Acosta und seine KTM-Kollegen überprüfen, ob sie den Ducati und Aprilia Paroli bieten können.
Ergebnisse MotoGP, Jerez-Test (27. April):
Pos.
Fahrer
Hersteller
Zeiten
1.
Ai Ogura (J)
Aprilia
1:35,944 min
2.
Raul Fernandez (E)
Aprilia
+0,005 sec
3.
Marco Bezzecchi (I)
Aprilia
+0,328
4.
Marc Marquez (E)
Ducati
+0,333
5.
Pedro Acosta (E)
KTM
+0,355
6.
Alex Marquez (E)
Ducati
+0,450
7.
Fabio Quartararo (F)
Yamaha
+0,495
8.
Fabio Di Giannantonio (I)
Ducati
+0,533
9.
Johann Zarco (F)
Honda
+0,714
10.
Francesco Bagnaia (I)
Ducati
+0,727
11.
Jorge Martin (E)
Aprilia
+0,739
12.
Enea Bastianini (I)
KTM
+0,743
13.
Diogo Moreira (BR)
Honda
+0,934
14.
Luca Marini (I)
Honda
+0,952
15.
Joan Mir (E)
Honda
+1,033
16.
Brad Binder (ZA)
KTM
+1,036
17.
Jack Miller (AUS)
Yamaha
+1,064
18.
Fermin Aldeguer (E)
Ducati
+1,095
19.
Franco Morbidelli (I)
Ducati
+1,127
20.
Dani Pedrosa (E)
KTM
+1,539
21.
Toprak Razgatlioglu (TR)
Yamaha
+1,546
22.
Alex Rins (E)
Yamaha
+1,597
23.
Lorenzo Savadori (I)
Aprilia
+1,793
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